007-Erfinder - DER SPIEGEL
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007-Erfinder Gestatten, Fleming - Ian Fleming

Martinis, Glücksspiel, schöne Frauen: Wie seine Romanfigur liebte James-Bond-Erfinder Ian Fleming das süße Leben und diente als Geheimagent. Anlässlich seines 100. Geburtstags zeigt ein Londoner Museum jetzt die besten Requisiten aus den 007-Filmen - vom Goldcolt bis zum Klappmesser-Schuh.
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"007 - In tödlicher Mission": Diese Beine verunsichern selbst einen Agenten - "James Bond 007 - In tödlicher Mission" (GB 1980). Originaltitel: "For Your Eyes Only".

Foto: ddp images
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Gestatten Fleming, Ian Fleming: Ian Fleming war ein Frauenheld und liebte - genauso wie Bond - seine Martinis "geschüttelt und nicht gerührt". Im Zweiten Weltkrieg arbeitete Fleming für den britischen Marinegeheimdienst. Aus dieser Zeit holte er sich zahlreiche Anregungen für seine Bond-Geschichten.

Foto: Horst Tappe/ Getty Images
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Der Bikini: Halle Berry trug als Jinx in dem Bond-Film "Stirb an einem anderen Tag" von 2002 einen der berühmtesten Bikinis der Filmgeschichte - in knalligem Orange.

Foto: CASINO ROYALE © 2006 Danjaq, LLC
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Bonds Geburtshaus: Hier entstanden die Geschichten um James Bond. In seinem Haus in Jamaika schrieb Ian Fleming der Legende nach am Morgen 1000 Worte, dann ging er Schnorcheln, nahm einen Cocktail, Lunch auf der Terrasse, ging wieder Tauchen, schrieb weitere 1000 Worte am späten Nachmittag, trank dann noch mehr Martinis und umgab sich mit bezaubernden Frauen.

Foto: © Reproduced by kind permission of Goldeneye For Your Eyes Only
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Tödlicher Tritt: Der Prototyp eines Klappmesser-Schuhs für Damen. Er wurde als Requisite in dem Bond-Film "From Russia with Love" von 1963 verwendet.

Foto: © 1963 Danjaq, LLC and United Ar
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Filmblut: Dieses Hemd trug Daniel Craig 2006 als James Bond in "Casino Royale". Das blutverschmierte Stück ist noch bis 1. März 2009 im Londoner Imperial War Museum zu sehen.

Foto: Casino Royale © 2006 Danjaq, LLC
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Scharfe Pfeile: Diese Pfeilpistole ist eine Requisite aus dem Bond-Film "Thunderball" von 1965. Sean Connery jagte damit seine Feinde unter Wasser.

Foto: © 1965 Danjaq, LLC and United Ar
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Nicht ohne meinen Koffer: Q reiste in dem Bond-Film "A View to a Kill" von 1985 nicht ohne diesen Koffer - jetzt ist er im Museum.

Foto: © 1985 Danjaq, LLC and United Ar
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Bond-Entwurf: So stellte sich Ian Fleming seinen James Bond vor - in einem schnellen Wagen, umringt von schönen Frauen.

Foto: © Ian Fleming Will Trust
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Schöner schlafen: In "Liebesgrüße aus Moskau" von 1963 versüßt Tatiana Romanova (gespielt von Daniella Bianchi) dem Agenten Ihrer Majestät Nummer 007, James Bond (Sean Connery), die Nacht im Orientexpress von Istanbul nach Venedig. Der Anblick hätte auch Ian Fleming gefallen, der während des Zweiten Weltkriegs selbst beim britischen Geheimdienst war.

Foto: ddp images
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Gefährliches Requisit: Der Bond-Film "The World is not Enough" schlug 1999 ein wie eine Bombe. Diese Requisitenbombe schlug im Film ein.

Foto: © 1999 Danjaq, LLC and United Ar
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Verfolgungsjagd mit Ente: Bei einer Verfolgungsjagd in "In tödlicher Mission" (GB 1981) fährt Roger Moore alias James Bond eher untypisch eine Ente. Auto-Verfolgungsjagden sind ein wichtiges Element in allen Bond-Filmen.

Foto: ddp images
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"Casino Royale" (2006): Der erste James Bond-Film mit Daniel Craig als Agent 007 - "Casino Royale" (GB/USA 2006). Es handelt sich um eine Neuverfilmung des ersten James Bond-Romans "Casino Royale" von Ian Fleming und der gleichnamigen Fernsehfassung aus dem Jahr 1954. James Bond war der Mensch, der Ian Fleming gern gewesen wäre - beide Schotten liebten Luxus, Sport und schöne Frauen.

Foto: ddp images
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Ein Gentleman: Sean Connerys Mantel aus dem Bond-Film "Dr. No" von 1962. Wie sein Erfinder Ian Fleming stammte der Spion mit der Lizenz zum Töten aus der britischen Oberschicht.

Foto: © 1962 Danjaq, LLC and United Ar
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"Goldfinger" Gert Fröbe: Der deutsche Schauspieler Karl Gerhart Fröbe in der Rolle des Auric Goldfinger im gleichnamigen James Bond-Film "Goldfinger". Der Zweite Weltkrieg und vorallem der Kampf gegen die Deutschen hatte das Leben von Bond-Autor Ian Fleming bestimmt - nicht umsonst haben viele der Bösewichter deutsche Namen.

Foto: ddp images
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Am Filmset von Goldfinger: Kurz vor seinem Tod besuchte der britische Erfolgsautor Ian Fleming (links) das Filmset von Goldfinger, den dritten Teil der James-Bond-Reihe. In der Mitte steht der Produzent Harry Saltzman, rechts sein Partner Albert R. 'Cubby' Broccoli. Der von Guy Hamilton gedrehte Film gilt als Kinoereignis, das in kürzester Zeit den höchsten Gewinn einfuhr und ging in das Guinness-Buch der Rekorde ein. Zudem ist er zweifelsohne einer der Besten der Serie, bei der Goldfinger (Gert Fröbe) mit Hilfe der Chinesen die Goldvorräte der USA klauen will.

Foto: Getty Images
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"Moonraker - Streng geheim": Der elfte James-Bond-Film "Moonraker - Streng geheim" (GB 1979) mit Roger Moore - jhier mit Lois Chiles - in der Hauptrolle. Auch im Weltall machte 007 stets eine gute Figur.

Foto: ddp images
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Der Beißer: Als tückischer Bösewicht und Gegner von James Bond war in zwei Filmen Richard Kiel, der "Beißer", zu sehen. Hier in "Moonraker, streng geheim" von 1979.

Foto: ddp images
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Gentleman-Zocker: Daniel Craig spielte 2006 James Bond in der Neuverfilmung von "Casino Royale". Die Szene am Spieltisch hatte Ian Fleming selbst im Zweiten Weltkrieg erlebt. Mit dem Unterschied, dass er im portugiesischen Estoril selbst von feindlichen Agenten geschröpft wurde. Im Film drehte der Schriftsteller den Spieß einfach herum - und ließ Bonds Gegner mit leeren Taschen nach Hause gehen.

Foto: CASINO ROYALE © 2006 Danjaq, LLC
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Das Buch mit dem Alles begann: Ian Flemings Erstlingswerk, der James-Bond-Roman "Casino Royale".

Foto: © Reproduced with the permission
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Objekt im Rückspiegel: Dieser Auto-Rückspiegel hat es in sich - im Inneren befindet sich eine Waffe, die Pfeile verschießt. Requisite aus dem Bond-Film "Live and let Die" von 1973. Zu sehen noch bis 1. März 2009 im Londoner Imperial War Museum.

Foto: © 1973 Danjaq, LLC and United Ar
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Glückliche Tage: Der spätere Bond-Autor Ian Fleming als kleiner Junge mit seinem Bruder Peter.

Foto: Ian Fleming
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Diamantenherz: In diesem Herz-Transplantationskoffer wurden in dem Bond-Film "The Living Daylights" von 1987 Diamanten geschmuggelt.

Foto: © 1987 Danjaq, LLC and United Ar
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Winterdomizil in der Karibik: Wenn es kalt wurde in London, dann zog sich Ian Fleming in seine Villa "Goldeneye" ("Goldauge") nach Ochos Rios auf Jamaika zurück. Dort schrieb er auf seiner goldenen Schreibmaschine und organisierte zahlreiche spektakuläre Parties.

Foto: Getty Images
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