100 Jahre Jugendherbergen Zum Schlafen in den Keller
Jugendherberge in England: Diese beiden jungen Damen übernachteten 1941 in einem Youth Hostel im britischen Grasmere.
Wandervögel: Eine Wandergruppe stiefelt musizierend durch die Landschaft zur nächsten Jugendherberge. Die Wandervögel waren gern gesehene Gäste in den Herbergen. Sie liebten die Natur und verabscheuten Alkohol.
Wandern mit Wurst: Gegen Ende der zwanziger Jahre entdeckte auch die Werbebranche die Wanderbewegung. Speziell auf diese Zielgruppe ausgerichtete Anzeigen erschienen, darunter für Faltboote, Suppenwürfel - oder eben auch Würste.
Wochenende am Wasser: Reisen wurde in den zwanziger Jahren zum Massenphänomen, das sich jeder leisten konnte. Ganze Heerscharen von Jugendlichen strömten an den Wochenenden aus den verschmutzten Industriestädten aufs nahegelegene Land.
Luxus-Herberge: Am Ende ihres Aufenthalts in einer neu Jugendherberge in Bremen packen diese Schülerinnen ihre Sachen. Sie ahnen gar nicht wie viel Luxus die Jugendherbergen von heute bieten. Früher verstand es sich noch von selbst, dass die Gäste Kartoffeln schälten, Geschirr spülten und morgens den Schlafsaal fegten.
Ein Tee am Kamin: Die Idee günstige Übernachtungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche zur Verfügung zu stellen, verbreitete sich bald über die ganze Welt. Hier genießen englische Schulkinder 1946 ihre Tea Time in einem Youth Hostel in den schottischen Highlands.
Gruppenabwasch: Den Aufenthalt in einer Jugendherberge umweht auch immer ein Hauch von Abenteuer - die erste Übernachtung in der weiten Welt fernab der Eltern. Für den spottbilligen Preis müssen dann auch einige Abstriche in Sachen Komfort in Kauf genommen werden.
Ordnung muss sein: Die Decke musste immer genau ausgerichtet werden und das "Fußende" sichtbar.