11. September 2001: Der Tag des Schreckens - DER SPIEGEL
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11. September 2001 Der Tag des Schreckens

Auch fünf Jahre nach den Anschlägen des 11. September 2001 haben die Bilder nichts von ihrem Schrecken verloren. Ein Flugzeug bohrt sich in den einen Turm des World Trade Center, dann ein zweites in den anderen. Das Gebäude bricht zusammen, schreiende Menschen laufen in Panik durch die Straßen. Auch ins Pentagon und auf eine Wiese in Pennsylvania stürzen Jets.
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New York, 11. September 2001, 9.03 Uhr: Eine dichte Rauchsäule steigt aus dem Nordturm des World Trade Centers auf. Im Hintergrund ist die zweite Maschine zu sehen, die in Schräglage den Südturm ansteuert.

Foto: AP
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Flug United Airlines 175 fliegt auf den Südturm des World Trade Center zu. 18 Minuten zuvor war ein Passagierjet der American Airlines in den Nordturm gestürzt.

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Flug UA 175 schlägt in den Südturm ein. Eine Wolke aus brennendem Kerosin tritt auf der gegenüberliegenden Seite aus.

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Nach dem Einschlag des Flugzeuges in den Nordturm: In den obersten Stockwerken des Hochhauses bricht ein Inferno aus Rauch und Flammen los.

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In den oberen Etagen des Nordturm sind Dutzende Menschen gefangen. Durch die Fenster ringen sie nach Luft, einige von ihnen werden in ihrer Verzweiflung in die Tiefe springen.

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Beide Türme des World Trade Center brennen. Viele Menschen bringen sich über die Brooklyn Bridge in Sicherheit.

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Der Südturm des World Trade Center bricht um 9.59 Uhr zusammen.

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Knapp eine Stunde nach dem Einschlag der Passagiermaschine stürzt der Südturm ein.

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Der Nordturm des World Trade Centers fällt in sich zusammen. Es ist 10.28 Uhr.

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Wo einst das World Trade Center stand, ist nun eine gewaltige Qualmwolke.

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Nach dem Einsturz des World Trade Centers hüllt die riesige Staubwolke ganz Manhattan ein.

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Voller Staub und Asche läuft ein Mann durch die Straßen Manhattans - kurz zuvor ist der Südturm eingestürzt. Um atmen zu können, hält er sich ein Tuch vor den Mund.

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Passanten flüchten vor der Staubwolke des zusammenbrechenden World Trade Center.

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Auf den Straßen von New York liegen Trümmern, alles ist mit einer Staubschicht bedeckt.

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Passanten bringen sich vor der Staubwolke in Sicherheit.

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Nach den Anschlägen sieht es in New York aus wie bei einem heftigen Vulkanausbruch. Asche fliegt durch die Luft, der Himmel ist verdunkelt, ohne Atemschutz bekommen die Menschen kaum Luft.

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Trümmerteile und Unterlagen sind nach dem Einsturz der Türme über ganz Manhattan verteilt.

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Als sich der Staub ein bisschen verzogen hat, wird das ganze Ausmaß der Katastrophe sichtbar: Von den mehr als 400 Metern hohen Türmen sind nur noch Trümmer und ein paar Stahlstreben übrig.

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Gespenstischer Anblick: Die Überreste des einstigen Herzens der US-Finanzwelt.

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Ein Mann steht einsam in den Trümmern des World Trade Center. Seine Rufe, ob jemand Hilfe brauche, bleiben unbeantwortet.

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In die Trümmer der beiden Türme hat jemand die US-Nationalflagge gesteckt.

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Auch das Pentagon in Washington wird zum Ziel der Attentäter. Hier sterben am 11. September 2001 fast 200 Menschen, als eine dritte Passagiermaschine in das Gebäude rast.

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Auf eine Brachfläche in der Nähe von Shanksville im US-Bundesstaat Pennsylvania ist die vierte Maschine gestürzt, die islamistische Terroristen entführt haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass dieses Flugzeug eigentlich das Weiße Haus hätte treffen sollen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?