11. September 2001: Der Tag des Schreckens - DER SPIEGEL
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11. September 2001 Der Tag des Schreckens

Auch Jahre nach den Anschlägen des 11. September 2001 haben die Bilder nichts von ihrem Schrecken verloren. Ein Passagierflugzeug bohrt sich in den einen Turm des World Trade Center, dann ein zweites in den anderen. Das Gebäude bricht zusammen, schreiende Menschen laufen in Panik durch die Straßen. Auch ins Pentagon und auf eine Wiese in Pennsylvania stürzen Jets.
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Es war der Tag, der ein ganzes Jahrzehnt prägen sollte: Am 11. September 2001 steuerten al-Qaida-Terroristen gekaperte Flugzeuge in das World Trade Center und ins Pentagon. Knapp 3000 Menschen kamen ums Leben.

Foto: AP
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Um 8.46 Uhr rast ein Flugzeug in den Nordturm des World Trade Center in New York. In den Stationen der Feuerwehr schrillen die Alarmsirenen, Notrufe gehen ein. Zunächst ist unklar: War es ein Unglück oder ein Anschlag? Aber als eine weitere Passagiermaschine auf den zweiten Turm zufliegt (Foto), wird klar: Die Stadt ist Ziel eines Terroranschlags.

Foto: CARMEN TAYLOR/ AP
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Eine Wolke aus brennendem Treibstoff tritt aus dem Gebäude aus - an Bord von United Airlines Flug 175 waren noch 31.000 Liter Kerosin.

Foto: SETH MCALLISTER/ AFP
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US-Präsident George W. Bush ist an diesem Vormittag zu Besuch in einer Grundschule in Florida. Als der Südturm des World Trade Center getroffen wird, flüstert Stabschef Andy Card dem Präsidenten ins Ohr: "America is under attack." Amerika wird angegriffen.

Foto: Doug Mills / AP
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In den obersten Stockwerken des Hochhauses bricht ein Inferno aus Rauch und Flammen los. Während die Angestellten fliehen, rennen Feuerwehrleute zum Rettungseinsatz ins Gebäude. Mehr als 300 von ihnen kommen ums Leben.

Foto: JEFF CHRISTENSEN/ REUTERS
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In den oberen Etagen des Nordturms sind Dutzende Menschen gefangen. Einige werden in ihrer Verzweiflung in die Tiefe springen.

Foto: AMY SANCETTA/ AP
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Viele Menschen bringen sich über die Brooklyn Bridge aus Manhattan in Sicherheit.

Foto: HENNY RAY ABRAMS/ AFP
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Binnen Sekunden stürzt der Südturm des World Trade Center um 9.58 Uhr zusammen. Alle Menschen, die noch im Gebäude waren, sterben.

Foto: AARON MILESTONE/ AFP
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Das World Trade Center, Herz des New Yorker Finanzdistrikts, ist vernichtet - nach dem 11. September wird das Gelände Ground Zero heißen.

Foto: Gulnara Samoilova / AP
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Um 10.28 Uhr brechen die Etagen des Nordturms ein. Diejenigen, die noch im Gebäude sind, hören dumpfe Schläge, die immer näher kommen.

Foto: Jim Sulley/ dpa
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Die Menschen auf der Straße schreien, viele weinen. New Yorks Bürgermeister Rudolph Giuliani ruft die Menschen auf, Ruhe zu bewahren.

Foto: MIKE BUSCHER/ AP
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Nach dem Einsturz des World Trade Centers hüllt die riesige Staubwolke ganz Manhattan ein.

Foto: Hubert Michael Bösl / dpa
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Diese Luftaufnahme aus einem Polizeihubschrauber zeigt das Ausmaß der Staubwolke.

Foto: AP/ NYPD/ Greg Semendinger
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Voller Staub und Asche läuft ein Mann durch die Straßen Manhattans. Um atmen zu können, hält er sich ein Tuch vor den Mund.

Foto: AMY SANCETTA/ AP
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Panik hat Manhattan erfasst. Passanten flüchten vor der Staubwolke des zusammenbrechenden World Trade Center.

Foto: SUZANNE PLUNKETT/ AP
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Bedrohlich drückt sich die Staubwolke nach dem Zusammensturz des Nordturms durch die Straßen Manhattans.

Foto: Jose Jimenez / Primera Hora / Getty Images
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Auf den Straßen von New York liegen Trümmer, alles ist von einer Staubschicht bedeckt.

Foto: BERNADETTE TUAZON/ AP
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Passanten bringen sich vor der Staubwolke in Sicherheit. Asche fliegt durch die Luft, der Himmel ist verdunkelt.

Foto: Amy Sancetta / AP
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In Manhattan sieht es aus wie nach einem heftigen Vulkanausbruch. Ohne Atemschutz bekommen die Menschen kaum Luft. Mit Wasser benetzen sie sich Augen, Nase und Mund.

Foto: SUZANNE PLUNKETT/ AP
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Von Kopf bis Fuß ist diese Frau mit Staub bedeckt, sie sucht Schutz in einem Bürogebäude.

Foto: Stan Honda / AFP
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Trümmerteile und Dokumente sind nach dem Einsturz der Türme über ganz Manhattan verteilt.

Foto: RICHARD DREW/ AP
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Als sich der Staub langsam verzieht, wird das ganze Ausmaß der Katastrophe sichtbar: Von den mehr als 400 Metern hohen Türmen sind nur noch Trümmer und ein paar Stahlstreben übrig.

Foto: DOUG KANTER/ AFP
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Gespenstischer Anblick: Die Überreste der Gebäude, die einst die Südspitze Manhattans beherrschten.

Foto: Axel Fuchs / AFP
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Ein Mann steht einsam in den Trümmern des World Trade Center. Seine Rufe, ob jemand Hilfe brauche, bleiben unbeantwortet.

Foto: Doug Kanter / AFP
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Wie kleine Spielzeugfiguren wirken die Feuerwehrleute neben den gigantischen Trümmern am Ort der Katastrophe.

Foto: ? Peter Morgan / Reuters/ REUTERS
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In die Trümmer der beiden Türme hat jemand die US-Nationalflagge gesteckt.

Foto: PETER MORGAN/ REUTERS
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In den Tagen nach dem Anschlag wühlen sich die Einsatzkräfte durch die Trümmer. Dieser Mann fordert Verstärkung an.

Foto:

1st Class Preston Keres / U.S. Navy / REUTERS

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Auch das Pentagon brennt: Das Verteidigungsministerium in Washington wird ebenfalls zum Ziel der Attentäter. Hier sterben am 11. September fast 200 Menschen, als eine dritte Passagiermaschine um 9.37 Uhr in das Gebäude rast.

Foto: HEESOON YIM/ AP
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Auf eine Brachfläche in der Nähe von Shanksville im US-Bundesstaat Pennsylvania ist die vierte Maschine gestürzt, die islamistische Terroristen entführt haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass dieses Flugzeug das Weiße Haus oder das Kapitol hätte treffen sollen.

Foto: GENE J. PUSKAR/ AP
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Die Freiheitsstatue am 15. September 2001. Noch vier Tage nach den Anschlägen lag eine Staubwolke über der New York. Das Trauma des Terrors überwand die Stadt in den folgenden Jahren, doch der 11. September gilt als historischer Marker - mit einem "davor" und "danach".

Foto: DAN LOH/ AP
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