15. Todestag Kurt Cobain - DER SPIEGEL
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Kurt, Courtney und eine Schrotflinte "Ruhe in Frieden, Kindheit"

Ende der Legende - oder ihr Beginn? 1994 erschoss sich Nirvana-Frontmann Kurt Cobain im Heroinrausch mit der Schrotflinte. Viele Fans indes glauben nicht an einen Selbstmord ihres Idols, sie wittern ein perfides Mordkomplott. Und natürlich haben sie Beweise.
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Cobain bei den Awards: Nirvana-Sänger Kurt Cobain bei seinem Auftritt während der MTV Music Awards im September 1992 in Los Angeles. Wenige Monate zuvor war das Nirvana-Album "Nevermind" an die Spitze der amerikanischen Charts gestürmt - nur anderthalb Jahre nach dieser Aufnahme war Cobain tot.

Foto: ? Lee Celano / Reuters
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Courtney Love: Die Witwe des Nirvana-Frontmanns Kurt Cobain während der Fashion Week in New York am 10. September 2007. Love gilt manchen Fans als Drahtzieherin eines Mordkomplotts gegen ihren Ehemann. Sie soll ihn aus Habgier haben umbringen lassen und später die Ermittlungen in Richtung Selbstmord gelenkt haben, so die bislang unbewiesenen Anschuldigungen. Eines zumindest ist richtig: Seit dem Tod ihres Gatten ist Love eine gemachte Frau. Sie besitzt noch immer einen Großteil der Rechte an Nirvanas Werk, und möchte zum Beispiel mit dem Film "Heavier Than Heaven" das Leben Kurt Cobains verfilmen. Für diese Besetzung der verstorbenen Grunge-Legende hat sich die Witwe US-Schauspieler Ryan Gosling ("Half Nelson") ausgesucht, meldete das Londoner Fachblatt "New Music Express".

Foto: Oded Balilty / AP
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Bittere Medizin: Kurt Cobain, Scheidungskind aus dem nordwestamerikanischen Kaff Aberdeen, litt nicht nur unter seelischen Schmerzen. Sein chronisches Magenleiden behandelte der Nirvana-Frontmann mit Heroin.

Foto: Mark J.terrill / AP
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Kurt Cobain Unplugged: Im November 1993 wird die legendäre "MTV Unplugged"-Session mit Nirvana aufgezeichnet.

Foto: Frank Micelotta / Getty Images
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Jetzt geht's los: Archivbild aus dem Jahr 1991. "Smells Like Teen Spirit", die erste Single des Albums "Nevermind", war gerade zum MTV-Hit geworden und machte aus Nirvana, die in der Grunge-Szene von Seattle eigentlich als eher zweitrangig galten, schlagartig die größte Rockband ihrer Zeit.

Foto: AP
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Auf der Bühne: Kurt Cobain und Nirvana bei einem Benefiz-Konzert 1993 in Kalifornien.

Foto: AP
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Idol im Pool: Cobain bei einem Unterwasser-Shooting im Oktober 1991.

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Nirvana unter Wasser: Später kamen auch die Bandkollegen hinzu - genau wie ihr Equipment.

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Auftritt zu dritt: Die Familie Cobain-Love bei der Ankunft zu den MTV Music Awards im September 1992 in Los Angeles.

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Die frühen Tage: Krist Novoselic, Dave Grohl and Kurt Cobain posieren im Juni 1991 für ein Band-Portrait im Warfield Theater in San Francisco.

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Pilgerstätte: Nirvana-Fans gedenken ihres Idols kurz nach dessen Tod im April 1994 in Seattle.

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Gedenkfeier: Anlässlich des zehnten Jahrestages des Selbstmordes von Curt Cobain versammeln sich Fans der Grunge-Band 2004 in Seattle. In einem Park unweit des Hauses, in dem sich der Nirvana-Frontmann mit einer Schrotflinte erschoss, singen sie die alten Hits und gedenken ihrem toten Idol.

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Kerzen für Cobain: Zwei Tage nach dem Selbstmord des Nirvana-Sängers versammelten sich mehrere tausend Fans zu einer Trauerfeier in Seattle.

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Trauerfeier: Junge Nirvana-Fans kurz nach dem Tot von Kurt Cobain. "It's better to burn out than to fade away", zitierte er in seinem Abschiedsbrief einen Song von Neil Young.

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Courtney Love in voller Fahrt: Die Witwe von Nirvana-Frontmann Kurt Cobain, selber eine Musikerin, lässt bei einem Konzert 2004 in Atlanta ihr, äh, Talent aufblitzen.

Foto: Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?