Von Rangnick bis Stevens Hoffenheims Trainer in der Bundesliga
Huub Stevens soll 1899 Hoffenheim aus dem Tabellenkeller führen. Der Trainer wurde am 26. Oktober 2015 offiziell als Nachfolger von Markus Gisdol vorgestellt.
Gisdol hatte Hoffenheim nach seinem Amtsantritt im April 2013 zum kaum noch für möglich gehaltenen Klassenerhalt geführt. Anschließend gab es zwei solide Spielzeiten. Bei 85 Bundesligaspielen stand Gisdol an der Seitenlinie. Genauso viele waren es auch bei...
...Ralf Rangnick (links). 2008 stieg Hoffenheim mit ihm in die Bundesliga auf. Ende 2010 überwarf sich der Trainer allerdings mit 1899-Mäzen Dietmar Hopp und trat zurück.
Sein Nachfolger wurde im Januar 2011 Marco Pezzaiuoli, der jedoch keinen Erfolg hatte. Er musste nach nur wenigen Monaten wieder gehen.
Zur Saison 2011/2012 übernahm Holger Stanislawski das Team. Der langjährige Coach des FC St. Pauli sollte die TSG endlich in ruhigere Zeiten führen, was allerdings nicht gelang. Stanislawski und Hoffenheim, das passte von Beginn an nicht richtig - nach nur acht Monaten war Schluss.
Nächster Trainer wurde Markus Babbel. Aber auch er bekam das Team nicht in den Griff. 1899 blieb eine Ansammlung teils sehr guter Fußballer, die aber keine Einheit bilden. Im Dezember 2012 musste Babbel gehen.
Frank Kramer hieß die Übergangslösung, nachdem Babbel weg war. Allerdings war frühzeitig klar, dass er nicht Cheftrainer bleiben würde.
Anfang 2013 kam dann Marco Kurz, Trainer Nummer sechs innerhalb von zwei Jahren.
Hoffenheims damaliger Manager Andreas Müller (links) und Kurz waren alte Bekannte. Doch wieder passte es nicht. Am 2. April 2013, 1899 war als Tabellenvorletzter stark abstiegsgefährdet, mussten sogar beide gehen.
Den Gang in die zweite Liga verhinderte Markus Gisdol in der Relegation gegen Kaiserslautern. Er war zwischen 2009 und 2011 für die zweite Hoffenheimer Mannschaft verantwortlich und wurde neuer Chefcoach - der siebte in 27 Monaten.
Alexander Rosen, bis dahin Leiter des Hoffenheimer Nachwuchsleistungszentrum, trat am 2. April 2013 die Nachfolge von Müller an - als "Leiter Profifußball". Am 26. Oktober 2015 bestätigte Rosen die Trennung von Trainer Gisdol.