20 Jahre "Alf" - DER SPIEGEL
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20 Jahre "Alf" Der Kartoffelsack, der unsere Herzen eroberte

Außerirdischer Katzenhunger und unterirdische Manieren: So platzte vor 20 Jahren das Fellknäuel "Alf" in deutsche Wohnzimmer. Die TV-Serie war skurril, subversiv und ein bisschen wahnsinnig. Ihre wahren Fans erkennt man noch heute mit einem Trick.
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Null Problemo: "Alf", der Außerirdische, der in einer amerikanischen Durchschnittsfamilie lebte, lernte, dass man in den USA alles per Telefon bestellen konnte - z. B. Fastfood. Er ermöglichte damit westdeutschen Kindern einen Einblick in den ganz normalen US-Alltag.

Foto: ddp images
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Familienbild mit Alien: Familie Tanner lebte in der Fernsehserie "Alf" ein durchschnittliches Leben in der US-Vorstadt, bis ihr ein orangebrauner, pelziger Außerirdischer in die Garage krachte.

Im Bild: Andrea Elson als Tochter Lynn (mitte), "Alf" und Anne Schedeen als Mutter Kate (links).

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Versuchskaninchen: "Alf" der Außerirdische bei einem Getränketest (Szene aus "Alf - der Film"). Er war - außer für die Katze der Tanners - ein eher harmloser Zeitgenosse, der sich allerdings vor der Außenwelt verstecken musste. Seit "E.T." wussten Kinder, dass das für Außerirdische auf Erden besser so war.

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Daumen hoch!: Die Tanners, bei denen "Alf" der Außerirdische in der gleichnahmigen Fernsehserie unterkam, waren die perfekte amerikanische Durschnitts-Mittelklasse-Vorort-Familie mit zwei Kindern, Katze und Möbeln in Rosa-, Flieder- und Beigetönen in einem von Ronald Reagan regierten Amerika. Ein Leben, das von der Ankunft des außerirdischen Fellknäuels heftig durcheinander gebracht wurde.

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Keine Rote Bete!: Alle liebten "Alf", den kuscheligen Außerirdischen, dessen Lieblingsbeschäftigungen Konsum und Essen waren. Gordon Shumway, wie er sich auch nannte, verschlang dank eines besonderen Verdauungssystems alles, was er in die Finger bekam - außer Rote Bete. Kater Lucky musste sich öfter mal vor ihm in Sicherheit bringen.

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Hah!: Nachdem sein Heimatplanet Melmac explodiert war, suchte Gordon Shumway alias "Alf" Unterschlupf in der Hemdale Avenue Nummer 167 und brachte mit unterirdischen Manieren das Leben der Familie Tanner durcheinander. Immer begleitet von Lachern aus der Konserve.

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Frühstück mit Roboter: Nach vier Staffeln war Schluss mit der Fernsehserie über den kuscheligen Außerirdischen "Alf". Geschäfte wurden allerdings weiterhin gemacht - unter anderem wurde ein unsäglicher Film gedreht, in dem keiner der Tanners mehr mitspielte - dafür ein Ufo-Forscher und sein Roboter.

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Der Film: "Alf" war in den USA und auch in Deutschland eine der erfolgreichsten Achtziger-Jahre-Serien. Kein Wunder, dass es hinterher noch etliche Spin-Offs und einen Kinofilm gab. Bild aus dem Kinostreifen von 1996.

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Flucht mit "Alf": Zum Abschied noch ein Winken - diese Ostdeutschen sind aus der DDR geflohen und verlassen am 4. Oktober 1989 Prag mit dem Zug in Richtung Westdeutschland. Mit dabei: ein "Alf"-Kuscheltier. Offensichtlich hatte der Außerirdische nicht nur amerikanische Vorstädte, sondern auch den kommunistischen Osten erobert.

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Frisch frisiert: "Alf" lief nicht nur im Fernsehen, man musste den knuddeligen Außerirdischen auch zu Hause haben - als Kuscheltier, auf Stiften, Heften, T-Shirts, Bettwäsche - die Merchandising-Welt war unerschöpflich. Im Bild eine polnische Arbeiterin, die einem Plüsch-"Alf" vor dem Export noch rasch das Fell kämmt

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