20 Jahre Herrhausen-Attentat - DER SPIEGEL
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Mord an Alfred Herrhausen Symbolfigur des "repressiven und unmoralischen Kapitalismus"

Mordanschlag auf eine Symbolfigur: 1989 wurde Deutsche-Bank-Chef Alfred Herrhausen Opfer eines Bombenattentats der RAF. Die Täter schienen gefunden, als ein Ex-Spitzel des Verfassungsschutzes auspackte - doch die Ermittlungen endeten in einem Debakel.
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Herrhausen-Attentat: Polizeibeamte stehen in Bad Homburg neben dem Wrack der Limousine des Vorstandssprechers der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen. 1984 hatte die dritte RAF-Generation mit ihrer Terrorwelle begonnen, der neben Herrhausen neun weitere hochrangige Politiker und Wirtschaftsbosse zum Opfer fielen.

Foto: Kai-Uwe Wärner/ dpa
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Im Kreml: Deutsche-Bank-Chef Alfred Herrhausen bei einer Vertragsunterzeichnung 1988 in Moskau. Im Hintergrund Helmut Kohl, Michail Gorbatschow und der sowjetische Premier Nikolai Ryschkow. Herrhausen wurde im Jahr darauf, am 30. November 1989, Opfer eines Bombenanschlags in der Nähe von Frankfurt.

Foto: AP
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Alfred Herrhausen: Der Vorstandssprecher der Deutschen Bank starb am 30. November 1989 bei einem Attentat der RAF.

Foto: Schrader/ dpa
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"Attentat auf den Kapitalismus": Der SPIEGEL Nr. 49/1989 widmete dem Mord an Alfred Herrhausen seine Titelgeschichte.

Foto: DER SPIEGEL
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Terroristin Klump: Das am 20. September 1999 aufgenommene Polizeifoto zeigt Andrea Klump. Ein früherer V-Mann des Verfassungschutzes, Siegfried Nonne, behauptete 1991, Klump sei am Attentat auf Deutsche-Bank-Chef Alfred Herrhausen beteiligt gewesen. Der Haftbefehl gegen Klump wurde jedoch aufgehoben, weil erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit von Nonnes Aussage aufkamen. Klump wurde wegen anderer terroristischer Verbrechen zu einer Haftstrafe verurteilt, eine Anklage wegen ihrer vermeintlichen RAF-Mitgliedschaft wurde 2001 fallengelassen.

Foto: dpa
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Angeblicher Attentäter Seidler: Kronzeuge Nonne belastet nicht nur Klump und sich selbst, sondern auch Christoph Seidler (undatierte Aufnahme). Er soll ebenso an dem Attentat auf Herrhausen beteiligt gewesen sein. Die Generalbundesanwaltschaft erließ daraufhin einen Haftbefehl, der jedoch 1996 aufgehoben wurde - Seidler präsentierte für die Tatzeit ein Alibi.

Foto: AP
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Spurensuche am Tatort: Polizeibeamte suchen die Umgebung des Tatortes in Bad Homburg nach Beweisstücken ab. Am Morgen des 30. November 1989 war Alfred Herrhausen, der Vorstandssprecher der Deutschen Bank, bei einem Bombenattentat getötet worden.

Foto: AP
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Gedenkstunde: Die Mitglieder des Bundesrates gedenken am 1. Dezember 1989 in Bonn des ermordeten Vorstandssprechers der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen.

Signatur im Bundesarchiv: B 145 Bild-F083176-0027

Foto: Das Bundesarchiv/Ludwig Wegmann
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Requiem für Herrhausen: Der Sarg mit dem Leichnam des ermordeten Bankiers Alfred Herrhausen vor dem Altar des Frankfurter Doms, wo am 6. Dezember 1989 das Requiem für den bei einem Bombenattentat ums Leben gekommenen Vorstandssprecher der Deutschen Bank stattfand.

Foto: AP
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"Herr des Geldes": Am 13. März 1989 bringt der SPIEGEL noch eine Titelgeschichte über Deutsche-Bank-Chef Alfred Herrhausen - Ende November wurde er von der RAF ermordet.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?