20 Jahre iMac - DER SPIEGEL
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20 Jahre All-in One-Computer Vom Plastik-iMac zum Proficomputer

Vor 20 Jahren legte sich Steve Jobs mit allen an. Mit dem iMac präsentierte er einen Computer, der anders war, als alles, was es damals gab. Wir haben so einen Uralt-iMac mit dem aktuellen Profi-Modell verglichen.
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Teuer, aber hilfreich: Einen aktuellen iMac Pro (links) bringen auch aufwendige 4K-Videoprojekte oder Audioprojekte mit Dutzenden Audiospuren und virtuellen Synthesizern nicht aus der Ruhe. Der alte iMac in Bondi Blue (rechts) kommt dagegen schon bei vergleichsweise einfachen Aufgaben ins Schwitzen.

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Die Form des ersten iMac hat heute schon fast einen ikonischen Status. Bis zu seiner Einführung waren Computer grau, beige oder schwarz und immer sehr kantig.

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Ein markantes Merkmal des Geräts war der integrierte Griff, der ihn, trotz seines beträchtlichen Gewichts, transportabel machen sollte.

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Der neue iMac Pro zeigt eindrucksvoll, wie weit sich Computertechnik seit 1998 entwickelt hat. Mit seinem größeren und deutlich höher auflösenden Bildschirm ist er nicht nur um Längen schneller, sondern auch viel leichter als sein früherer Vorgänger.

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Der Bildschirm unseres Test-iMac zeigt deutliche Spuren seines Alters. Helligkeit und Kontrast wirken für heutige Verhältnisse bescheiden.

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Das gilt auch für die Auflösung: 1024 x 768 Pixel zeigte der erste iMac maximal an.

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Immerhin konnte das Gerät schon animierte 3D-Grafiken darstellen, wenn auch nur in bescheidenem Umfang.

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Völlig unbescheiden waren dagegen die Tastaturen von damals. Hier ist zwar nicht die Ur-Tastatur des iMac zu sehen, aber immerhin ein optional erhältliches Modell jener Zeit. Es wirkt heutzutage ziemlich wuchtig, funktioniert aber problemlos.

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Die Lautsprecher sorgten damals für einen vergleichsweise kräftigen Klang.

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Die beleuchtete Einschalttaste scheint irgendwie zu lächeln.

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Das Anschlusspanel zeigt Apples damaligen Verzicht auf Althergebrachtes: USB war 1998 brandneu, Ethernet für Heimcomputer ungewöhnlich.

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Auch das war 1998 fast Science-Fiction: Statt eines Diskettenlaufwerks baute Apple ein CD-Laufwerk in den iMac ein.

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Mit 512 MB Arbeitsspeicher ist unser Test-iMac für damalige Verhältnisse gut bestückt - offenbar wurde hier aufgerüstet. Ausgeliefert wurde der iMac mit 32 MB.

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Auch die Festplatte unseres Test-iMac ist nicht die normale Version: Im Grundmodell wurden nur 4 GB verbaut.

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Mit dem iMac sollte das Internet für Normalverbraucher erschlossen werden. Deshalb findet sich auch der Eintrag Im Internet suchen im Menü.

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Die Ausschaltfunktion fand man damals im Spezial.-Menü.

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Natürlich durfte auch beim iMac das Apple-Logo nicht fehlen.

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Apple selbst feierte den neuen Rechner damals mit einem schlichten "Woah".

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Steve Jobs am 6. Mai 1998: Stolz wie ein Vater präsentiert er den ersten iMac.

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Apple-Designer Jonathan Ive (links) legte mit seinem Design für den iMac die Grundlage für Apples Erfolg im Konsumenten-Markt.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?