20 Jahre "Stirb langsam" - DER SPIEGEL
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Ein Mann - ein Auftrag "Yippie-ya-yay, Schweinebacke!"

Frank Sinatra wollte nicht, Arnold Schwarzenegger sagte auch ab: Aus purer Verzweiflung wurde für die Hauptrolle im Film "Stirb langsam" vor 20 Jahren Bruce Willis verpflichtet. Der nutzte die Chance - und erfand eine ganz neue Sorte Actionheld.
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Gleich wird's wieder wehtun: Schon mal an einem Feuerwehrschlauch durch die Fensterscheibe eines Hochhauses gekracht? John McClane (Bruce Willis) schon. Kaum ein Actionfilm-Charakter musste so übel einstecken wie der Held aus "Stirb langsam" (1988).

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John McClane: Bruce Willis beweist mit seiner beinharten Rolle in "Stirb langsam", dass man auch nach einem Arbeitstag im Hochhaus aussehen kann, als hätte man in einer Miene geschuftet. Vorausgesetzt natürlich, man hat eine Gruppe von Terroristen zur Strecke gebracht.

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Gleich gibt's Ärger: Im dritten Teil der "Stirb langsam"-Serie wird John McClane (Bruce Willis) von einem Terroristen auf eine wahnsinnige Schnitzeljagd quer durch New York geschickt. Eine der Stationen: Nur mit einem Schild bekleidet, auf dem "Ich hasse jeden" steht, muss John McClane durch Brooklyn marschieren.

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Hochhaus in Flammen: Nakatomi Plaza, das berüchtigte Hochhaus aus "Stirb langsam" (1988), heißt eigentlich "Fox Plaza" und war damals das brandneue Verwaltungsgebäude von Twentieth Century Fox, der Produktionsfirma des Films.

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Bösewicht im Anzug: Selten war ein Film-Terrorist so weltgewandt und gebildet wie Hans Gruber (Alan Rickman) in "Stirb Langsam" von 1988.

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Die Hard in einer Telefonzelle: Immer wieder musste Bruce Willis als John McClane gegen böse Terroristen kämpfen, dabei hatte er eigentlich überhaupt keine Lust auf Stress. Hier mit Samuel Jackson, im dritten Teil "Die Hard: With a Vengeance" ("Stirb langsam - Jetzt erst recht").

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"Ist da die Auskunft?": Dem ersten "Stirb langsam"-Film folgten drei Fortsetzungen. Auch im letzten Teil "Stirb Langsam 4.0" von 2007 musste Bruce Willis wieder richtig einstecken. Und das, obwohl die Terroristen mittlerweile auf Anschläge über das Internet umgestiegen sind.

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Vorbildliche Action: Wenig Text, viele Muskeln, noch mehr Blei in der Luft - "Phantom Kommando" mit Arnold Schwarzenegger feierte 1985 einen Überraschungserfolg an den Kinokassen. Erst durch diesen Film kam 20th Century Fox auf die Idee, auch einen Ein-Mann-Armee-Actionfilm zu drehen. Folgerichtig sollte eigentlich Schwarzenegger die Hauptrolle in "Stirb langsam" übernehmen. Erst als dieser ablehnte, fragte man Bruce Willis.

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Für die Familie: Hans Gruber (Alan Rickman) bedroht in "Stirb langsam" von 1988 John McClanes Frau. Keine gute Idee. In gut 90 Minuten wird der deutsche Terrorist dafür gebüßt haben.

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Ein Mann, ein Hochhaus: Das Konzept von "Stirb langsam" war denkbar einfach: ein Mann kämpft in einem Hochhaus gegen eine Übermacht von Terroristen. Bruce Willis entpuppte sich dabei als Glücksgriff für die Hauptrolle - und kreierte eine ganz neue Sorte Actionheld.

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John McTiernan: Der Regisseur des Außerirdischen-Kampf-Streifens "Predator" wurde verpflichtet, bei "Stirb langsam" die Regie zu führen. Auch wenn zuerst niemand die Hauptrolle des gegen Terroristen kämpfenden Polizisten John McClane spielen wollte, wurde der Film ein Erfolg. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Bruce Willis als McClane verpflichtet wurde.

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Blut und Tränen: Keiner musste bluten wie er - und keiner hatte so wenig Lust darauf, ein Held zu sein. Bruce Willis kreierte mit dem Charakter John McClane einen ganz neue Form des Actionfilm-Heroen. Hier umarmt er am Ende von "Stirb langsam 2" seine Frau Holly.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?