Wacken Open Air Wacköööön!
Männer mit Mähne: Die Crew des ersten Wacken Open Air am 24./25. August 1990 legt während der Aufbauarbeiten auf dem Festivalgelände eine kleine Pause ein. Den Strom für die harten Sounds bezogen die Organisatoren von der Raiffeisenbank und der örtlichen Feuerwehr.
Organisator Thomas Jensen: Beim Wacken Open Air in Schleswig-Holstein läuft nichts ohne Organisator Thomas Jensen, hier am 24. Juli 2008 vor dem örtlichen Siloturm mit "WOA"-Logo auf dem Festivalgelände. Jensen ist einer der vier Gründer des Festivals. Jährlich im August herrscht in Wacken der Ausnahmezustand, wenn in dem kleinen Dorf das nach Angaben der Veranstalter weltweit größte Heavy-Metal-Festival gefeiert wird.
Wahrzeichen: Der Wackenschädel ist das Wahrzeichen des Wacken Open Air. Aufgehängt zwischen True- und Blackstage ist er weithin sichtbar. Hier eine Aufnahme von 2005.
Melonenpolizei im Einsatz: Ralf "JD" Niehenke, Moderator der "What's Metal Radioshow/OS Radio" (links), beim Herumalbern mit der selbsternannten Wackener Melonenpolizei (Foto vom Wacken Open Air 2008).
Frühe Technik: Ein Lkw voller Technik reichte den Veranstaltern des Wacken Open Air 1990 noch aus, um die damals knapp 800 Besucher des Festivals zu beschallen.
Aus Sand gebaut: Wacken-Besucher bauen am 30. Juli 2009 an einer Wegkreuzung auf dem Festivalgelände eine Sandburg.
So fing alles an: Die Bühne des ersten Heavy-Metal-Festivals in Wacken 1990 bestand im wesentlichen aus einem quer aufgestellten Bierzelt. Hier, in der "Kuhle", wie der Mehrzweckplatz bei den Bewohnern von Wacken genannt wird, hielt auch der örtliche Motorradverein seine Treffen ab.
Not macht erfinderisch: Ein umgebauter Biergarten dient 2005 in Wacken als Schutz vor schlechtem Wetter.
Campingplatz: Neben dem Festivalgelände in Wacken wird gezeltet. Die Aufnahme von 1993 zeigt den improvisierten Campingplatz auf einer Kuhwiese.
Matschlöcher: Nach zig Tagen Dauerregen gab es auf dem Festivalgelände des Wacken Open Air 2007 so einige Matschlöcher. Viele Zuschauer dachten, man könne über diese wie durch ein Wunder frei gebliebenen Flächen schnell die Bühne erreichen oder das Gelände verlassen - ein matschiger Irrtum.
Treu ergebene Fans: 1992 war die Zuschauermenge des Wacken Open Air noch überschaubar, rund 2500 Menschen reisten damals zum Bangen aufs platte Land. Im Jahr 2010 wappnen sich die Wackener für einen Ansturm von circa 70.000 Besuchern. Rund drei Viertel aller Fans, so die Veranstalter, kehren immer wieder nach Wacken zurück.
Tatort Wacken: Auf dem Wacken Open Air Festival 2008 fackelte ein Toilettenhäuschen ab - Patrick Maul fotografierte den Tatort.
Bühnenshow: Die Heavy-Metal-Band Fates Warning aus den USA während ihres Auftritts auf dem Wacken Open Air 1993. Im selben Jahr ging das Festival beinahe pleite, doch konnten die Organisatoren Holger Hübner und Thomas Jensen die Veranstaltung retten - unter anderem, weil ihre Eltern finanziell einsprangen.
Vorplatz: "2005 hatte man vor dem Eingang noch Platz", erinnert sich Roland Scheer.
Feiernde Fans: Die jubelnde Menschenmenge beim Open Air in Wacken 1999. Im Hintergund ist der Campingplatz zu sehen.
Der Einkaufswagen-Soldat: Einer der Fans auf dem Wacken Open Air 2009 in einem beschlagnahmten Einkaufswagen.
Auftritt Saxon: Die britische Heavy-Metal-Band Saxon ist 1992 beim Open Air im norddeutschen Wacken mit von der Partie. Im selben Jahr wurde erstmalig eine zweite Bühne installiert, die sogenannte Party-Stage, auf der vor allem Spaß-Combos auftraten.
Ozzy-Double: Unser Kumpel, links, wurde auf dem Wacken Open Air 2002 permanent mit "Ozzy" angesprochen. Nicht nur, dass er aussieht wie Ozzy Osbourne, er geht sogar wie der Rockmusiker.
Jensen spielt mit: Der Organisator und Mitbegründer des Wacken-Festivals, Thomas Jensen, steht als Bassist der Metal-Cover-Band Skyline gerne selbst auf der Bühne. Das Foto zeigt einen Auftritt der Band von 1991.
Pool im Pick-up: Die drei Festivalbesucher hatten 2005 die Ladefläche ihres Pick-ups zum Pool umgerüstet und kühlten sich und ihr Bier darin.
Campen in Wacken: Von den rund 20.000 Besuchern des Wacken Open Air 1998 zeltete ein Großteil auf einer mit Stroh bedeckten Wiese neben dem Festivalgelände.
Fünf Liter Met als Dank: Auf dem Wacken Open Air 2009 werden einem Sanitäter, stellvertretend für alle Sanis, fünf Liter Honigwein überreicht - als Dank für die Hilfe am Patienten. Unter anderem behandelten die Einsatzkräfte einen "Wikinger" aus einem Schaulager in Wacken, der sich ein Schwert in den Fuß gerammt hatte. Die komplette chirurgische Behandlung fand vor Ort statt. Die Wunde verheilte sehr gut, nach drei Tagen konnte der Patient wieder feiern.
Festivalgelände: Das Gelände des Wacken Open Air ist im Jahr 1994 noch überschaubar. Inzwischen ist die Partyfläche so groß wie 270 Fußballfelder.
Wackenturm: "Ein bisschen Heimat", kommentierte Wacken-Open-Air-Fan Marco Schwardt dieses Foto von 2009.
Metal-Spektakel: Aus dem Wacken Open Air der Anfangsjahre, das mit seiner kleinen Bühne eher einem Dorffest ähnelte, ist bereits 1999 eine beeindruckende Großveranstaltung samt professioneller Bühnentechnik geworden.
Zwei W:O:A-Besucher: Ein schlammbesudelter Heavy-Metal-Fan neben einer eher schüchtern wirkenden Besucherin, aufgenommen 2009.
Halbnackt im Schlamm: Beim Heavy-Metal-Festival in Wacken geht es zuweilen wild zu. Das Foto entstand 2009.
Sonnenaufgang in Wacken: Die Ruhe nach dem Sturm - der Sonntagmorgen nach dem Wacken Open Air 2007.
Wacken aus der Luft: Die Luftaufnahme vom 31. Juli 2009 aus einem Helikopter zeigt das gesamte Festivalgelände des Wacken Open Air. Im Vorderund ist der sogenannte Künstler- und Produktionsbereich zu sehen. Es folgen die beiden Hauptbühnen mit dem Publikumsareal und dahinter sowie rechts daneben die Campingplätze.
Versammelte Mannschaft: Die Mannschaft des Wacken Open Air sorgt für einen reibungslosen Festivalablauf. Zum W:O:A 2009 organisierte der Fotograf Ralph Larman am 29. Juli 2009 erstmals ein Gruppenfoto vor den großen Hauptbühnen.