Von simulierten Graustufen zum Werkzeug für Grafiker 25 Jahre Photoshop
Bescheidener Anfang: 1987 schrieb der Doktorand Thomas Knoll an der University of Michigan nebenbei eine Software, die ihm helfen sollte, Graustufen auf einem Schwarz-Weiß-Monitor anzuzeigen. Das kleine Programm mit dem Namen Display sollte eine Bastelübung bleiben.
Neuer Name: Thomas Knolls Bruder John Knoll, der beim Spezialeffekte-Studio Industrial Light & Magic des "Star Wars"-Schöpfers George Lucas gearbeitet hatte, erkannte das Potenzial der Software und benannte sie in Photoshop um.
Ein Anfang: In der Version 0.63 waren Photoshops Fähigkeiten noch sehr überschaubar. Hier ein Screenshot der Software auf einem Macintosh-Computer mit dem damaligen Apple-Betriebssystem System 7.
Erster Erfolg: Ende 1988 besiegelten die Knoll-Brüder einen Deal mit Adobe. Anfang 1990 kam Adobe Photoshop 1.0 auf den Markt.
Ein bisschen Tiefe: Schön früh beherrschte Photoshop Funktionen, die Fotografen weiterhelfen konnten. So wie diese Histogramm-Analyse der Bildbestandteile.
Ab in den Verkauf: Die ersten Photoshop-Versionen wurden noch in großen Kartons angeboten. Den meisten Platz belegten darin die gedruckten Handbücher.
Speichermedium: In den Neunzigern war der Platzbedarf der Software noch so gering, dass sie auf Disketten passte.
Einige Jahre später: Die Weiterentwicklung von Photoshop spiegelte sich immer auch in den Startbildschirmen wieder. Mit der Version 7.0 beispielsweise wurde eine Lupenfunktion eingeführt.
Neue Bezeichnung: Auf Photoshop 7 ließ Adobe Photoshop CS folgen. CS steht seither für "Creative Suite", Softwarepakete in denen Adobe mehrere Programme zusammenfasst.
Entwicklerscherz: Eine spezielle Tastenkombination - Befehlstaste plus Mausklick - bringt bei manchen Photoshop-Versionen die sogenannte "Double secret About Box" hervor.
Immer schlanker: Nachdem Handbücher nicht mehr gedruckt, sondern auf CD oder online geliefert wurden, konnte Adobe die Verpackung der Software immer dünner gestalten.
Photoshop mal andersrum: Für dieses Foto wurde die Benutzeroberfläche des Bildbearbeitungsprogramms aus Pappkartons, Pinsel, Dosen und anderen Gegenständen nachgebaut.
Die Realität verbiegen: Dieser Screenshot zeigt, wie mächtig die Software mittlerweile geworden ist. Mit einfachen Funktionen lässt sich das Foto einer Banane geradebiegen.
Jennifer in Paradise: Dieser Schnappschuss ist das erste Foto, das jemals mit Photoshop bearbeitet wurde. Das Bild zeigt Jennifer, damals die zukünftige Frau von John Knoll, an einem Strand auf Bora Bora.