25 Jahre Snowboarden - DER SPIEGEL
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Snowboarden Punkrock auf Brettern

Coole Pioniere oder irre Rüpel? 1983 tauchten die ersten Snowboard-Fahrer auf deutschen Pisten auf - und bekamen erst einmal Liftverbot. Doch dann retteten die Chaoten auf ihren Brettern die Wintersportindustrie.
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Große Sprünge: Snowboarder beim US Snowboarding Grand Prix am 11. Januar 2004 in Mammoth Lakes, Kalifornien.

Foto: Getty Images
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Der legendäre Snurfer: Der Vorgänger des Snowboards wurde 1965 von dem Surfer Sherman Poppen für seine Kinder erfunden - ein Jahr später ging er in Serie und verkaufte sich hunderttausendfach.

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Der Ziehvater des Snowboardens: Jake Burton Carpenter, der Besitzer der Snowboardfirma Burton, zwischen einem seiner Snowboards (l.) und einem Snurfer. Das Brett mit der Schnur an der Spitze, war in den Sechziger Jahren ein beliebtes Kinderspielzeug und inspirierte den Ziehvater des Snowboardens dazu, eine eigene Firma zu gründen. Heute ist Burton mit über 30 Prozent Marktanteil der größte Snowboard-Ausstatter weltweit. Der entspannte Unternehmer hat trotzdem vor allem ein Ziel: 100 Tage im Jahr snowboarden gehen.

Foto: AP
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Brettervergleich: Ein cooles Board ist unter den Funsportlern die halbe Miete.

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Über den Wolken: Wer beim Cross-Finale bei den olympischen Spielen 2006 hoch hinaus will, muss weit springen. Diese beiden tun es.

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Sich die Kante geben: Ein Snowboarder in der Halfpipe.

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Erfüllte Hoffnung: Der Amerikaner Seth Wescott, trainiert in Sugarloaf/Maine für die neueste olympische Snowboard-Disziplin: Boardercross. Und gewinnt 2006 in Torino tatsächlich die Goldmedaille.

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Entspannt in der Half-Pipe: Zwei Tage vor dem Beginn der olympischen Spiele 2006 in Turin, geht es in der Half-Pipe noch entspannt zu.

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Hoch hinaus: Mehrere Meter über den Rand der Halfpipe hinauszuschiessen, ist beim Freestyle Snowboarden keine Seltenheit. Hier Shaun White aus den USA bei der Qualifizierungsrunde für den Chevrolet U.S. Snowboard Grand Prix am 14. Dezember, 2007 in Breckenridge, Colorado.

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Luftnummer: Bis zu zehn Meter schiessen Snowboarder aus der Halfpipe in den Himmel. Hier zum Beipsiel der Japaner Kazuhiro Kokubo im Halfpipe-Finale der sechsten asiatischen Winterspiele, 2007.

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Rockbuster: Funsport auf seinem Zenit - selbst in großen Hollywood-Produktionen wie "xXx - Triple X" mit Vin Diesel (USA 2002) haben die Bretter einen Auftritt.

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"Feuer, Eis und Dynamit": Der zweite Teil zu Bogners legendärem Skifilm "Feuer und Eis" (Deutschland, 1990).

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Volle Fahrt voraus: 70 Kilometer in der Stunde sind ziemlich schnell - aber für Snowboarder noch nicht das Maximum. Hier fahren die Kanadierin Maelle Ricker (l.) gefolgt von Marie Laissus und Deborah Anthonioz aus Frankreich und Doris Guenther aus Österreich beim Snowboard Cross Viertelfinale bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin.

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Den Dreh raus: Shaun White, der Snowboard-Superstar, 2006 beim Training in der Halfpipe.

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Glücklicher Abräumer: Shaun White nachdem er 2007 den Chevrolet U.S. Snowboard Grand Prix in der Disziplin Half Pipe gewonnen hat.

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Retrorennen im Kleinwalsertal: Bis 2006 fanden im Kleinwalsertal immer die Banked Masters statt, ein Snowboardrennen für jedermann, das durch ca. 35 Steilkurven durch das Kellerloch im Kleinwalsertal führt. Früher, als die Boards noch keine Stahlkanten hatten, konnte man nur so Kurven fahren. Im Laufe der Zeit wurde bei diesem Event eine eigene Wertung für Snowboard Oldies (mit alten Boards und entsprechendem Outfit) eingeführt. Das Bild zeigt die Teilnehmer der sogenannten Masters-Wertung und ist, wenn es auch kaum zu glauben ist, tatsächlich im März 2005 entstanden und nicht 1988. Der im Artikel erwähnte und interviewte Yogi (Joachim) März ist der vierte von links in der stehenden Reihe (natürlich mit einem Pogoboard der ersten Stunde in Händen). Teilweise fahren die Teilnehmer auch ihre ersten Boards der Marke Eigenbau bei diesem Event, das hoffentlich mal wieder stattfindet.

Foto: Christian Daiber/nicht sicher - könnte Florian Wagner gewesensein - oder privat
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Martin Sammet beim Sprung über eine Gletscherwand: Pogo-Mitgründer Martin Sammet beim Testen eines seiner Boards. Hier: Der Sprung mit einer Pogo-Powdergun (2,10 m).

Foto: Philipp Mönckert/Colin Samuels
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Snowboard-Downhill-Weltrekordler Darren Powells: Darren Powells stellte 1999 mit einem Pogo-Alpinboard den Weltrekord im Snowboard-Downhill mit 201,907 km/h auf.

Foto: Philipp Mönckert/Pogo Snowboards&Longboards
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Jogi März und eines seiner ersten Snowboards: Jogi März 1983 mit einem ersten Prototyp der legendären Pogo-Snowboards. Hier mit dem Namen Powerslide.

Foto: Philipp Mönckert/Martin Sammet
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?