250 Jahre Wiener Prater Vergnügungspark mit Zickzackkurs
Wiener Prater: Auch nach 250 Jahren zieht es noch viele Besucher in den berühmten Vergnügungspark - pro Jahr sind es vier Millionen.
Die neun Meter hohe Skulptur Calafati ist eines der Wahrzeichen des Wurstelpraters - sie stellt einen Chinesen dar. Dahinter dreht sich das 1993 eröffnete Blumenrad.
Achterbahn bei Nacht: 146 Fahrgeschäfte rotieren im Prater, 80 Unternehmer sind hier aktiv.
Das Wiener Riesenrad ist eins der ältesten der Welt, es wurde 1897 anlässlich des 50. Thronjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. aufgestellt.
So sah das Riesenrad im Jahr 1920 aus. Im Zweiten Weltkrieg wurde es durch Bomben und Brände fast völlig zerstört.
Das berühmte Riesenrad inspirierte Künstler (Zeichnung von 1925).
Ausblick vom Riesenrad: 2016 werden die alten Waggons erneuert.
Schießbudenstand: Vor allem in den Neunzigerjahren sorgten große Vergnügungsparks wie Disneyland für Besucherschwund.
Aber der Prater hielt sich - gerade durch sein Retroambiente. "So schwerfällig hier alles ist, so beständig ist es auch", sagt der Präsident des Praterverbandes.
Es gibt aber auch neue Fahrgeschäfte - wie erste Indoor-Achterbahn im Dunkel oder Europas angeblich größter vertikaler Windkanal.
In der Geisterbahn "Urgewalt der Giganten" lauern Dinosaurier - ganz wie im "Jurassic Park".
Kettenkarussell in voller Fahrt: Die vielen Attraktionen in Wiens berühmtem Vergnügungspark sind seit Generationen fest in der Hand einiger Familien.
Silvester im Prater: 2016 wird gefeiert, denn am 7. April 1766 gab Kaiser Joseph II. das Gebiet des Praters für die Öffentlichkeit frei.