3-D-Straßenkunst Weißer Hai in der Fußgängerzone
Keine Angst vor dem Straßenhai: Dieses 3-D-Kunstwerk im chinesischen Fuzhou wurde verständlicherweise zu einem beliebten Fotomotiv.
Auto mit Schleudersitz: Dieses Fantasie-Ensemble entwarf der Holländer Leon Keer, einer der bekanntesten Künstler der Szene.
Der deutsche Straßenkünstler Edgar Müller mit "Ice Age"-Motiv: Die Bilder entfalten nur aus exakt einem Blickwinkel ihre Wirkung - besonders gut wirken sie auf Fotos.
Einen Rekord stellte Joe Hill im Jahr 2011 auf: Mit einer Größe von 1120 Quadratmetern gelang ihm am Canary Wharf in London das bislang größte 3-D-Bodengemälde.
Hill arbeitet unter dem Namen 3D Joe and Max. Der Name ist eine Hommage an Max Lowry, der 2010 starb und bis dahin jahrelanger Mitstreiter von Hill war. Seit 2002 waren die Künstler um die Welt gereist und hatten in vielen Fußgängerzonen Kunstwerke hinterlassen.
3-D-Bild von Alex Maksiow im Olympiastadion von Kiew in der Ukraine: Für Besucher ist es ein großer Spaß, für Erinnerungsfotos zum Teil des Motivs zu werden.
Erste Striche für das Bild "Crevasse" von Edgar Müller: Oft wird zuerst mit Kreide das Motiv skizziert, dann erst die endgültige Farbe aufgetragen.
Bis die Täuschung perfekt ist, sind manchmal mehrere Tage Detailarbeit nötig.
Eine Stadt unter den Füßen: Diese Studenten im chinesischen Nanjing freuen sich sichtlich über das Kunstwerk auf ihrem Campus.
Ebenfalls in China, in Hangzhou, widmete sich eine ganze Ausstellung unter dem Titel "Magic Art" den 3-D-Sinnestäuschungen.
Häufig kommt die Technik in den vergangenen Jahren für Werbekampagnen zum Einsatz. Dieses Motiv im französischen Lyon entstand im Auftrag von Renault.
Wirkt am besten aus der Luft: Für das "Malta Street Art Festival" ließ Leon Keer gigantische Gummibärchen zum Leben erwachen.