Chaos Computer Club Mit dem Hacken davongekommen
Wau Holland: Der Mitbegründer und frühere Präsident des Chaos Computer Clubs, Wau Holland - mit bürgerlichem Namen Herwart Holland-Moritz, war Kolumnist bei der "taz" und galt als Seele des CCC. Er starb am 29. Juli 2001 im Alter von 49 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls, hier ein Bild vom November 1984.
Andy Müller-Maguhn: Ende der Achtziger geriet der CCC wegen krimineller Aktionen einzelner Mitglieder zunehmend selbst ins Chaos. Der damals erst 18-jährige Maguhn brachte wieder Ruhe in den Laden, indem er nach dem Fall der Mauer regelmäßige Treffen in Berlin-Mitte etablierte. Von 1990 bis 2003 war er Sprecher des Clubs. Heute ist er Mitglied des Vorstands. Die Aufnahme zeigt ihn im Jahr 2000.
"Netz-Postille": Die Ausgabe der "Die Datenschleuder" aus dem Sommer 2001 macht den Kampf gegen das Wirtschaftsverbrechen zum Thema. Die Fachzeitschrift für Hackerkultur des Chaos Computer Clubs erscheint unregelmäßig und widmet sich nicht nur technischen Aspekten, sondern darüber hinaus auch politischen Fragestellungen.
Fachblatt: Im Februar 1984 erschien "Die Datenschleuder" als Organ des Chaos Computer Clubs zum ersten Mal. "Das wissenschaftliche Fachblatt für Datenreisende" hatte damals einen Umfang von acht Seiten und eine Auflage von 800 Exemplaren, hier eine Ausgabe der Zeitschrift vom März 1997.
Chaos-Congress: Auf dem alljährlich vom CCC veranstalteten Chaos Communication Congress, einer viertägigen Konferenz in Berlin, treffen sich Hacker nicht nur zum Austausch auf digitalem Weg, sondern 2010 sogar zu Diskussionsrunden im Bällebad. Der Chaos Computer Club hat heute über 3000 Mitglieder und seine Aktivisten sind als Experten gefragt.