3D-Druck mit Bakterien - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

"Lebendige Tinte" 3D-Druck mit Bakterien

Forscher haben eine Lösung entwickelt, bei der Bakterien für den 3D-Druck eingesetzt werden können. Für die "Bakterientinte" sind viele Einsatzmöglichkeiten denkbar.
1 / 5

Schweizer Forscher entwickelten ein Hydrogel, in dem Bakterien sich vermehren und das in einem 3D-Druckverfahren seine Form behält. Dieses T-Shirt wurde mit Zellulose-produzierenden Bakterien hergestellt.

Foto: Manuel Schaffner/ Patrick A. Rühs
2 / 5

Die Einzeller können auf diese Weise an exakt bestimmbaren Orten Schadstoffe abbauen oder medizinisch nutzbare Gewebe herstellen. Im 3D-Drucker wird das Gerüst erstellt.

Foto: Manuel Schaffner/ Patrick A. Rühs
3 / 5

Die Forscher fanden die richtige Formel, indem sie ein Bakterium-Nährmedium mit geringen Mengen Siliziumdioxid, Hyaluronsäure und sogenanntem Kappa-Carrageen zu jeweils gleichen Teilen mixten. Auch Ringe lassen sich mit den Bakterien formen.

Foto: Manuel Schaffner/ Patrick A. Rühs
4 / 5

Struktur mit öl-abbauenden Bakterien: Laut den Forschern können in das Hydrogel auch Bakterien eingebunden werden, die Vitamine herstellen oder Photosynthese betreiben.

Foto: Manuel Schaffner/ Patrick A. Rühs
5 / 5

Die Bakterien können auch auf unebene Strukturen gedruckt werden wie dieses Puppengesicht. Nach dem Auswaschen aller Hydrogel- und Bakterienreste blieb die Zellulose übrig, die in der Medizin beispielsweise als Hautersatz oder zur Einhüllung transplantierter Organe Verwendung findet.

Foto: Manuel Schaffner/ Patrick A. Rühs
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?