Fotostrecke Rekonstruktion eines Ruderboots
Miniatur-Modell: 20 Stunden brauchte der 3D-Drucker an der Hochschule Trier für das Römerschiff. Dann war das 90 Zentimeter lange Modell des 18 Meter langen Originals fertig.
Digitaler Entwurf: Die Rekonstruktion des Schiffs basiert auf den Scans von vier römischen Ruderschiffen, die 1981/82 am Mainzer Rheinufer gefunden wurden.
Bug und Planken im virtuellen Raum: Am Computer entsteht das Römerschiff auf dieselbe Art wie Karosserien, die für Fahrzeugmodelle entwickelt werden.
Perspektive an Deck: Wie schnell die römischen Schiffe tatsächlich gerudert werden konnten, wird ebenfalls getestet - mit echten Sportlern auf einem echten See in Haltern.
Die virtuelle Lusoria Rhenana von der Seite: Echte Belastungstests sind mit einem Eins-zu-eins-Modell kaum möglich. Im digitalen Modell geht das ganz ohne Verschleiß.
Digitalisierung: Eine Bugfigur wird mit einem 3D-Scanner vermessen. Dabei entsteht...
...ein solches Computermodell. Die Rekonstruktionen sollen dabei helfen, den römischen Seehandel zu verstehen - etwa mit genauen Kostenplänen für den Warenhandel.
Strömungssimulation: Was ein Römerschiff tatsächlich leisten konnte, sollen virtuelle Szenarien zeigen. Dabei lassen sich unterschiedliche Strömungen, Windstärken und -richtungen simulieren.