40. Todestag Ho Tschi-minh - DER SPIEGEL
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40. Todestag Ho Tschi-minh Onkel Hos Gespür für die Revolution

Auf dem Höhepunkt des Vietnamkriegs starb im Jahr 1969 Ho Tschi-minh - Guerillaführer, Asket, Jugendidol. Hos Kämpfer lehrten die US-Armee das Fürchten, linke Studenten im Westen verehrten den schmächtigen Revolutionär als eine Mischung aus Che Guevara und Gandhi.
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Personenkult: Ein vietnamesischer Hotelpage hält ein Bild des ehemaligen Präsidenten Ho Chi Minh in die Kamera. Diesen Namen ("Der die Erleuchtung bringt") nahm Ho erst 1942 an, als er bereits die 50 überschritten hatte.

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Staatschef Ho Tschi-minh: Der nordvietnamesische Präsident zeigt sich während einer offiziellen Veranstaltung im Mai 1968 in Hanoi. Es war die Zeit, in der Tausende junge Menschen in Nordamerika und Europa gegen den Vietnamkrieg demonstrierten - und dabei den Namen Hos skandierten.

Foto: AP
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Tödliches Feuerwerk: Amerikanische Napalmbomben explodieren 1965 zwischen Reisfeldern südlich von Saigon. Etwa drei Millionen Menschen starben in diesem Krieg - unter ihnen etwa zwei Millionen Zivilisten.

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
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Schüsse vom Dach: Südvietnamesische Soldaten, die auf der Seite der USA gegen die von Nordvietnam unterstützten Viet Cong kämpften, feuern 1968 in der Schlacht um Saigon auf Angreifer.

Foto: Getty Images
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"Onkel Ho": Ho Tschi-minh spricht am 29. Mai 1969 im nordvietnamesischen Hanoi. Biographische Details aus seinem Leben behielt der Revolutionär Zeit seines Lebens gern für sich - so führte er während seiner UNtergrundzeit etwa 50 Tarnnamen.

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Bei Dien Bien Phu: Zwei schwerbewaffnete französische Soldaten erreichen während der Schlacht um Dien Bien Phu 1954 im Morgengrauen ein vietnamesisches Dorf. Die Franzosen wollten während des ersten Indochinakrieges ihre im Zweiten Weltkrieg verlorenen Kolonien in Südostasien zurückerobern. Die entscheidende Schlacht gegen die Ho Tschi-minh angeführten Viet Minh fand dabei vom 13. März bis 7. Mai 1954 nahe der vietnamesischen Stadt Dien Bien Phu statt. Die Niederlage Frankreichs führte zum Genfer Indochina-Abkommen, nach dem Vietnam am 17. Breitengrad in Nord und Süd geteilt wurde.

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Viet Minh greifen an: Kämpfer der vietnamesischen Viet Minh greifen während der Schlacht um Dien Bien Phu 1954 einen französischen Militärstützpunkt an. In dem Kampf um die französische Festung nahe der vietnamesischen Stadt Dien Bien Phu mussten die Kolonialherren eine entscheidende Niederlage einstecken, die zum Ende des ersten Indochinakriegs führte.

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Überlebensgroßer Ho Tschi-minh: Eine Vietnamesin präsentiert in ihrer Werkstatt in Hanoi von ihr hergestellten Ho-Tschi-minh-Büsten Der am 2. September 1969 verstorbene Anführer der Viet-Minh-Rebellen und langjährige Präsident Nordvietnams wir in dem südostasiatischen Land bis heute verehrt.

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Freiheitskämpfer: Der junge Ho Tschi-minh gründete nach seiner Rückkehr nach Vietnam 1941 die "Liga für die Unabhängigkeit Vietnams", die Viet Minh,. Das Bild zeigt ihn 1945, als er die Viet Minh im Krieg gegen die Franzosen anführte.

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Idol der Jugend: Mitglieder der Jungen Pioniere, der Jugendorganisation der vietnamesischen kommunistischen Partei, sitzen im Dezember 1991 in Saigon vor einem Wandgemälde mit einem Portrait des 1969 verstorbenen Ho Tschi-minh.

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Ho Tschi-minh und Mao Zedong: Die beiden kommunistischen Führer Vietnams und Chinas 1955 bei einem Empfang in Peking zur Feier des Siegs Vietnams über die Franzosen.

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Totenkult: Eine junge Vietnamesin hält bei den Feierlichkeiten zum 25. Jahrestags des Endes des Vietnamkriegs am 1. März 2000 ein Portrait des kommunistischen Führers Ho Tschi-minh. Das Ende des Krieges und die Wiedervereinigung Vietnams erlebte Ho nicht mehr - er starb, seit längerem schwer krank, am 2. September 1969 an Herzversagen.

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Symbolträchtig: Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag des Endes des Vietnamkriegs, befestigt ein vietnamesischer Arbeiter im März 2000 hinter einer Ho-Tschi-minh-Statue das kommunistische Hammer-und-Sichel-Symbol neben dem vietnamesischen Stern.

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Präsident Bush besucht "Onkel Ho": Während seines historischen Staatsbesuchs in Vietnam im November 2006 posiert US-Präsident George W. Bush vor einer der Ho-Tschi-minh-Büste.

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Auf dem Ho-Tschi-minh-Pfad: Während des Vietnamkriegs richteten die Viet-Cong-Guerillas auf der Truong-Son-Straße eine geheime Nachschubroute von Nord- nach Südvietnam ein, die bald unter dem Namen "Ho-Tschi-minh-Pfad" berühmt wurde.

Foto: AP
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Dutschke bei einer Demonstration: Wie der Studentenführer Rudi Dutschke (M., mit erhobener Faust), hier an der Spitze eines Demonstrationszuges in Berlin protestierten in Westeuropa Ende der sechziger jahre Abertausende Studenten und junge Leute gegen den Vietnamkrieg - der Ruf "Ho, Ho, Ho-Tschi-minh!" wurde zum allgegenwärtigen Slogan.

Foto: DPA
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Landung im hohen Gras: Amerikanische GIs werden von einem Helikopter irgendwo in Vietnam abgesetzt. Der Vietnamkrieg war der erste Konflkt, der auch vor den Augen einer breiten Öffentlichkeit stattfand. Die Medien berichteten noch unzensiert über die grausamen Kämpfe und mobilisierten Jugendliche in Westeuropa und Nordamerika zu Protesten gegen die US-Intervention in Südostasien.

Foto: Getty Images
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Ho Tschi-minh: Die Aufnahme von 1946 zeigt Ho Tschi-minh als Präsidenten Vietnams nach Erklärung der Unabhängigkeit.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?