50 Jahre DTSB: Skrupelloser Klassenkampf - DER SPIEGEL
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50 Jahre DTSB Skrupelloser Klassenkampf

Er war der mächtigste Funktionär des DDR-Sportsystems: Manfred Ewald. Der DTSB-Boss führte das kleine Land an die Spitze der Welt - mit fragwürdigen Methoden. SPIEGEL ONLINE zeigt auch den Gegenspieler auf der anderen Seite der Mauer.
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Architekt: Manfred Ewald war der Lenker des DDR Sports. Skrupellos führte er die kleine DDR in die Spitze der internationalen Sportwelt. Ewald starb am 21. Oktober 2002 im Alter von 76 Jahren.

Foto: AP
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Schuldig: Ewald wird 2000 wegen "Beihilfe zur Körperverletzung zum Nachteil von 20 Hochleistungssportlerinnen, denen ohne ihre Kenntnis mit der Folge von Gesundheitsschäden und -gefährdungen Anabolika verabreicht worden waren" zu 22 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

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Unerreicht: Kristin Otto taucht nach ihrem 100 Meter Freistil-Sieg 1988 in Seoul auf. Insgesamt brachte sie sechs Goldmedaillen zurück in die DDR. Damit ist sie bis heute die erfolgreichste deutsche Schwimmerin der Geschichte bei olympischen Spielen. Ihre Erfolge waren jedoch auch von Dopinggerüchten begleitet.

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Mission erfüllt: Trotz dreier Medaillen der überragenden BRD-Athletin Heide Rosendahl-Ecker (hier mit Weitsprung-Gold geehrt), Schlussläuferin der gegen die DDR siegreichen 4x100-Meter-Staffel, stand die DDR am Ende im Medaillenspiegel vor dem "Klassenfeind" BRD. 66:40 lautete das Edelmetallendergebnis.

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Etappensieg: Der westdeutsche NOK-Präsident Willi Daume sah sich gezwungen, bei den Olympischen Spielen in München 1972 die sogenannte "Spalterflagge" auf bundesdeutschem Boden zu hissen.

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