50 Jahre Mini: Einfach mal quer gedacht - DER SPIEGEL
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50 Jahre Mini Einfach mal quer gedacht

Als Minimalauto konzipiert, als Sportskanone berühmt geworden, als Kultmobil reanimiert und derzeit im zweiten Frühling - der Mini hat in den 50 Jahren seit seinem Debüt eine steile Karriere hingelegt und gilt als Urvater des modernen Kleinwagens.
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Mini-Skizze: Auf dieser Skizze von Alec Issigonis sind bereits alle wesentlichen Details des genial einfachen Autos zu sehen, das 1959 vorgestellt wurde und noch heute - allerding deutlich größer und verändert - als Mini gebaut wird.

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Maximale Raumausnutzung: Schon Ende der fünfziger Jahre war das heute oft strapazierte Packaging ein Thema - also die optimale Unterbringung aller Komponenten in möglichst geringem Bauraum, damit wiederum möglichst viel Platz für Passagiere und Gepäck übrig bleibt.

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Mister Mini: Sir Alec Issigonis bei seiner Verabschiedung im Jahr 1971 am Morris Minor mit der Produktionsnummer 1. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits mehr als 2,7 Millionen Modelle des Kleiwagens gebaut.

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Erster Triumph: Die Siegerehrung der Rallye Monte Carlo 1964, bei der erstmals ein Mini - gefahren von Patrick Hopkirk und dem Copiloten Henry Liddon - den Gesamtsieg errang.

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Das andere Auto: Ein Großteil des Erfolgs des Mini beruht auf der Tatsache, dass er einerseits vollkommen anders war als andere Autos, und dabei doch wieder so normal und gewöhnlich, dass es keinerlei Exzentrik brauchte, dieses Auto zu fahren.

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John Cooper: Der Rennfahrer, Rennstallbesitzer und Autonarr John Cooper an einem getunten Mini im Rallye-Trimm. Erst mit den scharf gemachten Knirpsen, die in einer Art David-gegen-Goliath-Situation den etablierten Rennern davonfuhren, begann die Erfolgsära des Autos.

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Mini Moke: Ursprünglich wurde der Mini-Geländewagen fürs britische Militär entwickelt, doch wegen seiner geringen Bodenfreiheit als nicht tauglich befunden. Das Auto gab es dann trotzdem - als Spaß- und Strandmobil.

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Finale Auflage: Ein besonders schickes Mini-Sondermodell namens Knightsbridge aus der Final Editon, die 2000 zum Produktionsende des klassischen Modells aufgelegt wurde.

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Studie Spiritual: So stellte man sich bei Rover die Zukunft des Mini vor. Die Studie Spiritual wurde im Frühjahr 1997 auf dem Genfer Autosalon vorgestellt. Zu einer Realisierung kam es nie.

Foto: AP
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Studie Monte Carlo: Dies ist die Studie Monte Carlo von BMW aus dem Jahr 1997. Die bayerische Firma besaß damals die Mini-Markenrechte - ein Überbleibsel aus der misslungenen Rover-Übernahme. Dieses Überbleibsel aber führte BMW zu einem grandiosen Erfolg, denn aus der noch etwas pausbäckigen Studie wurde der neue Mini.

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Sondermodelle zum Geburtstag: Zum 50. Geburtstag des Mini kommen jetzt zwei Sondermodelle des aktuellen Modells auf die Straße - der Mini Mayfair und der der Mini Camden.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?