Motown Da hat es Pop gemacht
The Supremes: Die Supremes hatten ihren Durchbruch im Juni 1964 mit dem Song "Where Did Our Love Go", mit dem sie erstmalig Platz 1 der US-Charts eroberten. Trotz aller Hits trennte sich Diana Ross 1970 von der Band.
Diana Ross: 1970 trennt sich die Sängerin von der Band The Supremes. Nach einigen Startschwierigkeiten mit ihrem ersten Soloalbum schafft sie es bis 1980 insgesamt sechs Mal an die Spitze der US-Charts.
The Marvelettes: "Please Mr. Postman" von den Marvelettes war 1961 ein Top-Hit für Motown. Der Song wurde in einer späteren Beatles-Version weltbekannt
The Commodores: Spaciges Outfit - The Commodores mit Lionel Richie (oben rechts) läuteten die Funk-Epoche beim Motown-Label ein. Ihre bekanntesten Hits waren "Easy" und "Nightshift".
b>Jackson Five: Davon träumen Plattenfirmen heute - gleich der erste Jackson-Five-Hit "I Want You Back" wurde mit insgesamt zwei Millionen verkauften Platten ein Top-Seller für Motown. Auch die drei folgenden Songs "ABC", "The Love You Save" und "I'll Be There" stürmten die Chart-Spitze. Insgesamt veröffentlichten die Jackson Five 13 Alben bei Motown.
Superstar und Sexsymbol: Michael Jackson, der Star bei den Jackson Five, wurde schon im Kindesalter auf Erfolg gedrillt. In den Siebzigern waren die Jackson Five eine der zugstärksten Combos unter Motown-Flagge.
Stevie Wonder: Das Ausnahmetalent - im zarten Alter von neun Jahren beherrschte Stevie Wonder bereits Klavier, Mundharmonika und Schlagzeug. Mit dem Song "Fingertips" gelang ihm 1963 der erste große Wurf.
Diana Ross: Ein Jahr nach dem Weggang von den Supremes startet Diana Ross 1970 ihre Solokarriere. Sowohl ihr erstes Solo-Album "Diana Ross" wie auch erste Solo-Single "Reach Out and Touch" waren Achtungserfolge. Zwischen 1970 und 1980 erreicht sie insgesamt sechsmal den Spitzenplatz der US-Charts.
The Four Tops am Heathrow Airport: Seit 1964 waren The Four Tops unter Vertrag bei Motown. Daraufhin folgten einige Hits, darunter der Klassiker vom Komponisten-Team Holland, Dozier, Holland "Reach Out I'll Be There". Nachdem der Erfolg nachließ, wechselte die Gruppe 1971 zu einem anderen Label, um 1983 erneut bei Motown zu unterschreiben.
Gladys Knight and The Pips: Gladys Knight an the Pips war nicht nur als Sängerin mit der Originalversion von "I Heard It Through The Grapevine" erfolgreich. Sie machte Motown-Chef Berry Gordy auch auf eine talentierte Kinderband namens Jackson 5 aufmerksam, die kurze Zeit später von Motown unter Vertrag genommen wurden. Ihr berühmtestes Mitglied: Michael Jackson.
Marvin Gaye: Glücklicher Moment - ein Jahr bevor sein Vater ihm im Streit erschießt, steht Marvin Gaye 1983 auf der Bühne der Radio City Music Hall in New York.
Stevie Wonder und seine Braut in einer Limousine: Große Gefühle in weiß - Motown-Star Stevie Wonder auf dem Weg zur Hochzeit. Eine Ehe im Gleichtakt, denn Braut Syreeta Wright war Songwriterin und Sängerin bei Motown.
Motor Town Detroit: Bei der Namensfindung für sein Soul-Label schlug bei Gründer Berry Gordy der Lokalpatriotismus durch. Detroit, Heimatstadt von Motown, wird im amerikanischen Volksmund auch Motor Town oder Motor City genannt, weil sich hier die großen Fabriken der amerikanischen Autoindustrie befinden. Ähnlich wie die produzierte auch das Motown Label am Fließband - Hits.
The Supremes mit Berry Gordy in den NBC Studios: Wenn der Motown-Circus unterwegs ist, dann nicht ohne seinen Chef - Berry Gordy während einer TV-Show 1965. Neben ihm sitzen Mary Wilson, Florence Ballard und die junge Diana Ross.
Die ehemalige Motown-Zentrale: Am 22. Januar 2006 rückt ein Abrissunternehmen in der Woodward Avenue in downtown Detroit an und macht die ehemalige Zentrale des Motown Records dem Erdboden gleich. Von 1960 bis 1972 schlug hier das Herz des amerikanischen Pop-Souls - heute befindet sich an der Stelle ein Parkhaus.
Smokey Robinson und Berry Gordy: Zwei Soulbrothers, die auch heute noch beste Freunde sind - Motown Vize-Chef Smokey Robinson und sein Boss Berry Gordy zelebrieren Einigkeit.
The Supremes: Diana Ross und die Supremes gehören zu den Zugpferden von Motown. Ab 1961 sind sie mit Nummer-Eins-Hits wie "Baby Love", "You can't hurry Love" oder "Stop! In the Name of Love" Garanten für den Erfolg des Labels.
Steve Wonder im Apollo Theatre in New York: 1961 entdeckte Ronnie White von den Miracles Stevie Wonder und verhalf ihm zu einem Vorsingen bei Motown-Chef Berry Gordy. Gordy nahm Wonder unter Vertrag, der Rest ist Geschichte.
Chris Clark: Sie war die amerikanische Antwort auf die englische Sängein Dusty Springfield - Chris Clark erfreute sich mit ihrer Art des Northern Soul besonderer Beliebtheit bei den britischen Mods.
Edwin Starr: Ernster Blick, Song mit Message - das Lied "War", aus der Feder von Norman Whitfield und Barrett Strong entstand 1969 aus Protest gegen den Vietnamkrieg und entwickelte sich zu einem der bekanntesten Antikriegssongs.
Berry Gordy: Der ehemalige Motown-Chef Berry Gordy hat gut lachen - 1988 verkaufte er sein Label für 61 Millionen Dollar an Universal Music.
Holland, Dozier: Das Songschreiber Trio Brian Holland, Lamont Dozier und Eddie Holland schreiben die meisten Hits für Motown. Als sie 1967 im Streit um Tantiemen gingen, war auch die glorreiche Zeit des Labels vorbei.
Hitsville U.S.A.: Die Keimzelle von Motown. Hier fing alles an. Heute ein kleines, authentisches Museum, selten ein originellere Museumsführung gehabt als hier.