60 Jahre Bundesrepublik - DER SPIEGEL
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60 Jahre Bundesrepublik Der vergessene Vater des Grundgesetzes

Erst Emigrant, dann Entscheider im Hintergrund: 1934 floh der überzeugte Sozialdemokrat Hans Simons aus Deutschland. 13 Jahre später kehrte er als Berater für politische Nachkriegsstrategien der USA zurück - und wurde zur Schlüsselfigur für die Entstehung des Grundgesetzes.
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Mit dem späteren Bundeskanzler: Professor Ludwig Erhard, Wirtschaftsminister und später Bundeskanzler, neben Hans Simons an der New School for Social Research 1958 in New York. Simons vermerkte zu diesem Bild "Success and failure personified".

Foto: Gerhard E. Simons
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Vom Verwaltungsgebäude der IG Farben zur Universität: Das ehemalige IG-Farben-Gebäude in Frankfurt am Main im Juni 2001. Der beeindruckende Bau hat eine höchst wechselvolle Geschichte. Gebaut wurde er 1930 als hochmoderne Zentrale für eine der damals größten Firmen der Welt, die wenig später eng mit den Nazis kooperierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg war hier das Hauptquartier der amerikanischen Streitmächte in Deutschland. 2001 zog schließlich nach dem Abzug der Amerikaner die Frankfurter Goethe-Universität ein.

Foto: dpa
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Die Vertreter der Westmächte am 25. April 1949: General Pierre Koenig (l.), französischer Militärgouverneur, Botschafter Robert D. Murphy, ehemals politischer Berater General Clay's, der zu dieser Besprechung eigens aus Washington kam, und General Lucius D. Clay, US. Militärgouverneur. Die drei westlichen Militärgouverneure trafen sich mit deutschen Politikern, um mit ihnen über den Entwurf einer westdeutschen Verfassung zu sprechen.

Foto: AP
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Der Ehrendoktor: Hans Simons als Präsident der New School for Social Research, überreicht dem ersten Deutschen Bundespräsidenten Theodor Heuss die Urkunde zum Ehrendoktor am 20. Juni 1958 in New York. Der Dritte auf dem Foto ist Ralph T. Walker, bekannter Architekt und Bildungsforscher.

Foto: Gerhard E. Simons
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Schnelle Unterschrift: General Lucius D. Clay, beugt sich über den Konferenztisch, um ein Dokument zu unterzeichnen. Hinter ihm greift der britische Vertreter Sir Brian Robertson bereits zum Stift. Die Militärgouverneure der Westmächte trafen sich Anfang Mai 1949 im I.G. Farben-Haus in Frankfurt am Main mit dem Parlamentarischen Rat, um über die letzten Feinheiten des zukünftigen Grundgesetztes zu debattieren.

Foto: AP
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Das Hauptquartier der amerikanischen Streitkräfte in Deutschland im ehemaligen IG-Farben-Gebäude in Frankfurt am Main im Frühjahr 1949.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Benno Wundshammer
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Eröffnung im Schlafzimmer: Am 10. August 1948 eröffnete Staatsminister Anton Pfeiffer die Tagung, die den Grundstein für eine künftige deutsche Verfassung legte. Die Rede hielt er im ehemaligen Gästeschlafzimmer des Bayernkönigs Ludwig II. im alten Schloss Herrenchiemsee.

Foto: dpa
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Carlo Schmid bei Herrenchiemseer Verfassungskonvent: Der Sozialdemokrat Carlo Schmid (2.v.l.) neben seinem Mitarbeiter Gustav von Schmöller (l.) während des Verfassungskonvents im August 1948.

Foto: dpa
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Historische Unterschrift: Im Mai 1949 war es endlich soweit. In einem feierlichen Akt wurde das neue Grundgesetz im Parlamentarischen Rat angenommen und unterzeichnet - hier vom ersten deutschen Bundespräsidenten Theodor Heuss.

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Unterzeichnung des Grundgesetzes: Der Präsident des Parlamentarischen Rates, Konrad Adenauer, bei der Unterzeichnung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949.

Foto: dpa/ DPA
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