60 Jahre Porsche - DER SPIEGEL
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Porsche Vom Jagd- zum Sportwagen

Der rasante Aufstieg als Sportwagenschmiede nach dem Krieg wäre undenkbar ohne das Konstruktionsbüro, mit dem sich Ferdinand Porsche 1930 selbstständig machte. Die Firma florierte damals schnell: als Rüstungsschmiede für die Nazis.
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Der Erfinder: Ferdinand Porsche (r.) neben einem seiner Sportwagen

Foto: Porsche
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Ein Studebaker von Porsche: Die elegante Limousine, die Porsche im Auftrag der US-Marke Studebaker entwickelte, steht auf diesem Bild vor dem Schloss Solitude in Stuttgart. Zu einer Serienfertigung des Wagens kam es nicht.

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Vater und Sohn Porsche: Ferdinand Porsche (l.) und sein Sohn Ferry Porsche, die mit ihren Erfindungen und Konstruktionen maßgeblichen Einfluss auf die deutsche und auch internationale Automobilindustrie nahmen. Den Grundstock für den Aufbau des Porsche-Konzerns legte Ferdiand zwischen 1933 und 1945 mit Rüstungsaufträgen für die Natrionalsozialisten.

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Harley-Davidson V-Rod: Porsche entwickelte für den US-Motorradhersteller ein wassergekühltes V2-Triebwerk mit knapp 1,2 Liter Hubraum und je nach Variante rund 120 PS.

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Audi RS2: Porsche und Audi entwickelten gemeinsam den rasanten Kombi Audi RS2, von dem zwischen Oktober 1993 bis Juli 1994 2895 Exemplare bei Porsche in Zuffenhausen gebaut wurden.

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Linde-Gabelstapler: 1984 stellte die Firma Linde eine neue Gabelstapler-Baureihe vor, die bei Porsche entwickelt wurden. Später konzipierte Porsche auch Flurfördermaschinen für Linde.

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Studie C88: So sah der Porsche-Entwurf einer Limousine für den chinesischen Markt aus, den Vorstandschef Wendelin Wiedekin im November 1994 auf dem Familienauto-Kongress in Peking vorstellte.

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Porsche-Entwicklung Mercedes 500 E: Eine luxuriöse Limousine mit einem 326 PS starken Motor - ein Mercedes aus dem Hause Porsche, ab 1988 entwickelt im Auftrag der Daimler-Benz AG. Von dem Wagen wurden 10.479 Exemplare bei Porsche gebaut.

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Porsches "Jagdwagen": 1954 wurde der im Auftrag der Bundeswehr entwickelte, schwimmfähige Jagdwagen von Porsche präsentiert. Den Produktionsauftrag für ein solches Fahrzeug aber erhielt damals - aus arbeitsmarktpolitischen Gründen, wie es hieß - die Firma DKW.

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"Dein KdF-Wagen": Ein Werbeplakat für den "Volkswagen", den Hitler später in "KdF-Wagen" umbenannte, nach der NS-Freizeitorganisation "Kraft durch Freude". Das erste Konzept des Autos wurde 1934 von Ferdinand Porsche entwickelt.

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Kleiner Helfer: Rücken an Rücken fanden vier Insassen Platz im Zündapp "Janus". Auch dieser Kleinstwagen war in den fünfziger Jahren ursprünglich von Porsche konstruiert worden.

Foto: ullstein bild
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Porsches Mammut-Maus: Ab 1942 arbeiteten die Konstrukteure von Porsche an einem überschweren Kampfwagen, dessen Gesamtgewicht 189 Tonnen betrug und der den Namen "Maus" erhielt. Nur zwei Prototypen wurden gebaut, zum Einsatz kamen sie nie.

Foto: Verlagsgruppe Köhler-Mittler
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?