Osterunruhen 1968 "Störenfriede ausmerzen"
Studentenprotest in Berlin: Nach Schüssen auf den Berliner Studentenführer Rudi Dutschke versuchen Demonstranten, einen Wasserwerfer der Polizei unter ihre Kontrolle zu bringen.
Protestansprache mit Megaphon: Der Berliner SDS-Ideologe Rudi Dutschke war der Hauptredner auf einer Demonstration vor dem Kurhaus in Baden-Baden gegen eine Entscheidung von Oberbürgermeisters Ernst Schlapper: Der hatte der Humanistischen Union den Kursaal für eine Veranstaltung mit Dutschke verweigert.
Tatort: Das Fahrrad von Rudi Dutschke liegt nach dem Attentat auf ihn am Tatort vor der Geschäftsstelle des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS). Der Studentenführer und SDS-Ideologe wurde hier niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt. Dutschke erlag den Spätfolgen des Attentats elf Jahre später am Heiligabend 1979 im Alter von 39 Jahren.
Dutschke-Attentat: Am 11. April 1968 ist die Schlüsselfigur der westdeutschen linken Studentenbewegung, bei einem Attentat lebensgefährlich verletzt worden. Die Aufnahme zeigt den Tatort am Kurfürstendamm in Berlin, an dem auf Dutschke geschossen wurde.
Studentenprotest in Berlin: Die Polizei richtet Wasserwerfer gegen Demonstranten. Auf dem Berliner Kurfürstendamm protestierten Berliner nach den Schüssen auf Studentenführer Rudi Dutschke.
Dutschke mit Ehefrau: Der Revolutionär Rudi Dutschke mit seiner Frau Gretchen Klotz am 22. Dezember 1970.
Straßen-Umbenennung: An der Straßenkreuzung Kochstraße/Axel-Springer-Straße im Berliner Stadtteil Kreuzberg gibt es seit dem 10. Mai 2007 ein neues Schild: Rudi-Dutschke-Straße steht darauf. Eine Klägergemeinschaft, zu der auch der Axel-Springer-Verlag gehörte, hatte zuvor versucht, die Straßenbenennung nach dem früheren Studentenführer Dutschke für rechtswidrig erklären zu lassen.
SPIEGEL-Titel 21/1967: Revolutionär Rudi Dutschke auf dem Cover von DER SPIEGEL.
Letzte Ruhe: Der Grabstein von Rudi Dutschke auf dem Friedhof Sankt Annen im Stadtteil Dahlem in Berlin, aufgenommen im Dezember 2004. Der Studentenführer der 68er-Rebellion hatte nach einem Attentat am 11. April 1968 schwere Schussverletzungen erlitten. Elf Jahre später ertrank er nach einem epileptischen Anfall als Spätfolge des Anschlags an Heiligabend in einer Badewanne im dänischen Aarhus.