7. Bundesliga-Spieltag Ibisevic und Kießling gelingt Doppelpack, starkes Diouf-Debüt
Duell der Verfolger am siebten Spieltag der Bundesliga: Hannover 96, hier mit Szabolcs Huszti (l.), empfing Meister BVB.
Dortmund ging in der 26. Minute durch Robert Lewandowski in Führung. Hannovers Abwehr ließ dem BVB-Stürmer in dieser Szene viel zu viel Platz.
Seine Teamkollegen gratulierten Lewandowski umgehend. Allerdings hatte Hannover in der Folge zahlreiche gute Gelegenheiten, ein Treffer gelang jedoch nicht.
Bitter für den BVB: Jakub Blaszczykowski verletzte sich bei einer Flanke ohne Einwirkung des Gegners und musste ausgewechselt werden (39.). Für ihn kam Großkreutz. Und auch Innenverteidiger Mats Hummels blieb zur Pause in der Kabine, weil ihn eine Fußverletzung plagte. Felipe Santana ersetzte ihn. Um die Misere perfekt zu machen musste in der zweiten Hälfte auch noch der defensive Mittelfeldspieler Sven Bender verletzungsbedingt für Moritz Leitner raus (74.).
Noch nicht einmal den Sieg konnte der BVB feiern, denn kurz vor dem Ende gelang dem lange Zeit verlétzten Mame Diouf noch der späte Ausgleich zum 1:1 (86.). Zuvor war ein Hannover-Tor wegen eines angeblichen Foulsspiels von Angreifer Didier Ya Konan nicht anerkannt, zudem vergaben die Gastgeber zahlreiche weitere gute Möglichkeiten. Allerdings hatte auch Dortmund gute Chancen, unter anderem einen Pfostenschuss.
Es war bereits der zweite späte Gegentreffer in dieser Woche. Bereits in der Champions League gegen Manchester City hatte der BVB kurz vor dem Ende den Ausgleich kassiert. Trainer Klopp war bedient.
Erst hat man kein Glück - und dann kommt auch noch Pech hinzu. Eine Abwehr von VfB-Keeper Sven Ulreich landete irgendwie an den Beinen von Leverkusens Angreifer Stefan Kießling und von dort zum 1:0 im Tor.
So recht fassen konnte es offenbar auch der Bayer-Profi nicht.
Doch anders als in vielen anderen Partien in dieser Saison kam Stuttgart noch einmal zurück. Simon Rolfes hatte Ibrahima Traoré im eigenen Strafraum zu Fall gebracht.
Stürmer Vedad Ibisevic ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und glich aus.
Was für allgemeine Erleichterung bei den zuletzt so oft kritisierten VfB-Profis führte.
Und es kam noch besser für den VfB Stuttgart: In der 55. Minute war erneut Ibisevic zur Stelle und markierte die 2:1-Führung.
Doch auch Bayer-Stürmer Stefan Kießling gelang ein Doppelpack, das Resultat war der Ausgleich nur vier Minuten später per Kopf. Dabei blieb es letztlich auch.