75 Jahre D-Day Erinnerungen an den Schrecken
Tag der Erinnerung in der Normandie: Der D-Day, die Landung der Alliierten im Zweiten Weltkrieg in Frankreich, hat sich zum 75. Mal gejährt. Auch der US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nahmen an der Gedenkveranstaltung teil.
Mehr als 150.000 Soldaten aus Kanada, den USA und Großbritannien landeten am 6. Juni 1944 in der Normandie. Der Tag ebnete den Weg zum Sieg über Hitler. Heute, 75 Jahre später, wehte eine britische Flagge an einem der geschichtsträchtigen Strände.
Zu Gast in Frankreich waren auch der britische Thronfolger, Prinz Charles, und seine Frau, die Herzogin Camilla. Sie nahmen an einer Zeremonie in der Kathedrale von Bayeux teil.
Trump war am Vortag auch im britischen Portsmouth dabei. Dort hatte es eine erste Gedenkveranstaltungen gegeben. In der Normandie sprach er unter anderem mit US-Kriegsveteranen.
Der kanadische Premierminister Justin Trudeau und der französische Premierminister Edouard Philipp legten Blumengestecke am Strand ab. Begleitet wird die Geste von Dudelsackmusik. Auch Macron und die britische Premierministerin Theresa May legten Blumenkränze am Strand ab.
Ein Priester hielt eine Zeremonie am Meer. Hier verlässt er den Strand am frühen Morgen.
Macron und Trump waren in Begleitung ihrer Ehefrauen Brigitte und Melania in der Normandie.
Als Teil des Gedenkens feuerten Soldaten Kanonen ab.
Auch zahlreiche Veteranen kehrten zurück an den Ort des Geschehens. Hier steht der ehemalige US-Soldat Jacques Michienzi umringt von seinen Kollegen auf.
Vor Ort ist auch ein gigantischer Friedhof für die US-Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg in Europa umgekommen sind. Dort liegen fast 10.000 Soldaten. Viele von ihnen starben direkt am D-Day.
Trump, Macron und ihre Ehefrauen besuchten im Rahmen des Jubiläums auch den Friedhof.