Kunstmaler, Antisemit, Kanzler Als aus Hitler der "Führer" wurde
Reichskanzler Hitler: Das erste Foto des "Führers" der nationalsozialistischen Bewegung nach seiner Ernennung zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 - der gescheiterte Kunstmaler, Weltkriegsgefreite und erklärte Antisemit ist am Ziel seiner Träume. Vor ihm und den Deutschen liegt ein Weg, der direkt in den Abgrund führt.
Die neuen Herren grüßen ihr Volk: Am Fenster der Reichskanzlei grüßen der frischgebackene Reichskanzler Adolf Hitler, Hermann Göring (r.), jetzt Reichsminister ohne Geschäftsbereich und als "Reichskommissar für das preußische Innenministerium" Chef der preußischen Polizei, sowie im Hintergrund Reichsinnenminister Wilhelm Frick und Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß (ganz rechts).
Rückenansicht der Macht: Der neue Reichskanzler Hitler und sein Intimus Hermann Göring am Abend des 30. Januar 1933 an einem Fenster der Reichskanzlei.
Protest gegen Hitler: "Heraus zum Massenprotest! - Kampf gegen Hitler-Diktatur" steht auf diesem Flugblatt der Eisernen Front für eine Kundgebung am 2. Februar 1933. Als Hauptredner angekündigt wird Carlo Mierendorff, der jüngste Reichstagsabgeordneter der SPD.
Bad in der Menge: Nach der Ernennung Hitlers durch Hindenburg kommt es vor dem Reichspräsidentenpalais in der Wilhelmstraße 77 zu Sympathiebezeugungen für den neuen Reichskanzler.
Hitler spricht: Zwei Tage nach seiner Ernennung zum Reichskanzler verliest Adolf Hitler seinen "Aufruf an das deutsche Volk". Zum ersten Mal wird eine Regierungserklärung nicht vor dem Reichstag abgegeben, Hitler wendet sich lieber über den Rundfunk direkt an das Volk.
"Karneval 1933": Auf der Titel-Karikatur der satirischen Zeitschrift "Kladderadatsch" führt das gemeinsame nationale Interesse in Gestalt einer eleganten Dame Adolf Hitler und Franz von Papen zusammen. Aus: Kladderadatsch, Nr.9, 86.Jg., 26.02.1933
"Fahrschule Hugenberg": Diese Karikatur von Anfang Februar nimmt die bei der bürgerlichen Rechten weit verbreitete Überzeugung aufs Korn, ein Reichskanzler Hitler werde nur als Galionsfigur gebraucht, während die etablierten Kräfte das Lenkrad weiter in der Hand behalten würden. Es kam schließlich ganz anders.
Reichskanzler Adolf Hitler mit seinem Kabinett: Von links nach rechts: Walther Funk, Hans Heinrich Lammers, Walter Richard Darré, Franz Seldte, Franz Gürtner, Joseph Goebbels, Paul von Eltz-Rübenach, Adolf Hitler, Hermann Göring, Kurt Paul Schmitt, Werner von Blomberg, Wilhelm Frick, Konstantin von Neurath, Hjalmar Schacht, Johann Ludwig Schwerin von Krosigk, Johannes Popitz, Franz von Papen, Otto Meißner
Hitlers Kabinett: Eine kolorierte Aufnahme der ersten Ministerriege der nationalsozialistisch geführten Reichsregierung. Ganz rechts der Verleger und DNVP-Vorsitzende Alfred Hugenberg, jetzt Wirtschaft- und Landwirtschaftsminister. Hugenberg hatte nicht zuletzt in der Hoffnung auf ein Ministeramt alles getan, um Hitler an die Macht zu bringen. Am 30. Januar wähnte auch er sich am Ziel - doch schon drei Monate später musste er von allen Ämtern zurücktreten, seine Deutsch-Nationale Volkspartei wurde aufgelöst.
Propaganda per Postkarte: Eine Postkarte verherrlicht den Tag der "Machtübernahme" Hitlers und spannt den greisen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg vor den Nazi-Karren. Der Text lautet: "Der historische Tag: 30. Januar 1933"
Denn sie wissen nicht, was sie tun: Ein Berliner Mädchen schwenkt am Tag der "Machtergreifung" der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 ein Hakenkreuzfähnchen.
Fackelzug der SA durch das Brandenburger Tor: Anlass war die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler (nachgestellte Aufnahme aus dem NS-Film "SA-Mann Brand").
Fackelzug der SA durch das Brandenburger Tor : Anlass war die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler (nachgestellte Aufnahme aus dem NS-Film "SA-Mann Brand").
Der "Führer" in Nürnberg: Eine gut erhaltene Zeitung vom 5. September 1938. Der "Führer" war gerade in Nürnberg eingetroffen und weitere Nachrichten aus der Vorkriegszeit.