Nessie Superstar Seemonster
U-Boot-Nessie: Viele Jahre galt dieses, im April 1934 von einer Londoner Tageszeitung veröffentlichte Foto des "Monsters von Loch Ness" für Nessie-Anhänger als Beweis ihrer Existenz. 1994 stellte sich heraus, dass der Chirurg Robert Kenneth Wilson hier kein Ungeheuer fotografiert hatte, sondern eine Attrappe - die er aus einem Spielzeug-U-Boot gebastelt hatte.
Hexenmeister bei der Arbeit: Kevin Carlyon, seines Zeichens "Weiße Hexe", steht an einer Statue von Nessie, dem Monster von Loch Ness. Der Hexer beschützt Nessie mit allerlei Zaubersprüchen vor bösen Eindringlingen, die sie fangen wollen. Ob sie deshalb noch unentdeckt in ihrem See lebt?
Nachbau: Ein Modell des Monsters, das im schottischen See Loch Ness leben soll. Wenn die Touristen in dem kleinen Ort Drumnadrochit schon nicht das echte Ungeheuer zu sehen bekommen, können sie so wenigstens ahnen, wie es aussehen mag.
Mit Hechtsprung in Loch Ness: Ein mechanisches Monster schickte 1969 in dem Film "The Private Life of Sherlock Holmes" die Schauspieler ins Wasser. Während der Dreharbeiten versank allerdings auch die Nessie-Attrappe in den Fluten von Loch Ness. Was ist wohl aus ihr geworden?
Schwimmender Elefant: Im März 2006 veröffentlichte der britische Paläontologe Neil Clark eine neue Theorie über Nessie. Seiner Meinung nach sei das, was Beobachter in den dreißiger Jahren im Loch Ness gesehen hätten, ein schwimmender Elefant gewesen. Wanderzirkusse hätten in dieser Zeit oft ihre Elefanten in dem See baden lassen. Da hierbei nur Teile der - in den schottischen Highlands nicht allzu bekannten - Tiere zu sehen gewesen seien, hätte man auch einen Elefanten für ein Monster halten können.
Beute für Nessie-Jäger: Ein Souvenirstand am Ufer des schottischen Sees Loch Ness im April 2001. Nessie ist hier auf jeden Fall käuflich zu erwerben.
Blick auf den See: Die Ruinen von Urquhard Castle aus dem 12. Jahrhundert, die auf einer Landzunge bei Drumnadrochit am Loch Ness stehen, im Oktober 2006. Wer Glück hat, kann hier das sagenumwobene Monster Nessie bewundern. Wer es nicht zu sehen bekommt, kann immer noch die idyllische Landschaft genießen.
Plastik-Nessie: Ob es das Ungeheuer von Loch Ness wirklich gibt, weiß niemand so genau. Auf jeden Fall existiert es in Plastik von der Firma Playmobil. Hier in den verschiedenen Entwicklungsstadien in der Zirndorfer Werkstatt im Dezember 2001.
Auf den Grund gehen: Mit einem Mini-U-Boot versuchten Forscher im Juli 1969, die Untiefen von Loch Ness zu ergründen. Der See, der stellenweise bis zu 350 Meter tief sein soll, ist das Zuhause der Legende des Monsters Nessie. Wissenschaftlich bewiesen werden konnte das - trotz zahlreicher Sichtungen - noch nicht.
Mit allen Mitteln: Forscher suchen im August 1968 Loch Ness nach ungewöhnlichen Erscheinungen ab. Immer wieder wird das Gewässer mit den unterschiedlichsten Techniken untersucht, von Sonargeräten, über Mini-U-Boote bis zu Unterwasserkameras. In dem See im schottischen Hochland soll das sagenumwobene Monster Nessie, vielleicht auch ein ganzer Clan der Seeungeheur, hausen. Gesehen haben wollen es schon viele, fangen konnte es bisher noch niemand.
Loch Ness: Auch wenn man Nessie nicht zu sehen bekommt, lohnt sich doch eine Reise an den idyllisch im schottischen Hochland gelegenen See Loch Ness.
Monster-Lockmittel: Mit einer eher ungewöhnlichen Methode wollten diese Londoner Feuerwehrleute das Monster Nessie aus seinem Versteck im schottischen Loch Ness locken. Sie bastelten diesen verführerischen weiblichen Drachen. Der Trick funktionierte leider nicht, aber woher wollten sie auch wissen ob Nessie tatsächlich männlich ist?
See-Beobachtung: Mit Decken und Ferngläsern bewaffnet, sitzen Touristen 1966 am Ufer des Loch Ness in den schottischen Highlands. Seitdem ein Ehepaar 1933 Nessie in dem See gesehen haben will, strömen jedes Jahr neugierige Touristen in die sonst eher verlassene Gegend.
Goldgrube Seeungeheuer: Gerald McSorley, ein schottischer Rentner, hält einen versteinerten Knochen in die Kamera, den er am Ufer des Loch Ness gefunden haben will. Wäre der Knochen tatsächlich von Nessie gewesen, wäre es wohl eine Sensation. Leider stellte sich später heraus, dass der ehemalige Schrotthändler den Knochen dort plaziert hatte, um mit der "Entdeckung" Geld zu machen. Das Fossil stammte definitiv nicht aus Loch Ness.
Mit Fernbedienung: Bei einer Spielzeugmesse im Februar 2005 führt ein Mitarbeiter dieses ferngesteuerte Nessie-Spielzeug vor.
So sieht sie aus: Der ehemalige Pilot der Royal Air Force, Tom Dinsdale, am 16. Juni 1960 mit einem Modell des Monsters, das er in Loch Ness gesehen haben will. Menschen aller Altersstufen, Bildungsabschlüsse und Berufe behaupten, dass sie Nessie tatsächlich gesichtet haben.
Schwimmt das Monster? Ein Industriedesigner bei Playmobil prüft die Schwimmfähigkeit des Spielzeugdrachens Nessie. In Plastik existiert sie auf jeden Fall.
Unbekanntes Schwimmobjekt: Ein schemenhaftes Objekt schwimmt im Jahr 1975 im schottischen See Loch Ness. Den dickeren Teil der Erscheinung könnte man für einen Leib mit Flossen halten, an den sich ein dünner Hals von rund drei Metern Länge und ein kleiner Kopf (oben rechts) anschließen. Aufgenommen wurde Nessie von Robert Rines, dem Präsidenten der Akademie für Angewandte Wissenschaften in Concord (New Hampshire). Solche verschwommenen Aufnahmen von Objekten in dem See tauchen immer wieder auf.
Unbekannte Wesen: Eine Seeschlange auf einem Holzstich von 1848. Gibt es in den Untiefen der Meere tatsächlich derartige Fabelwesen? Die Wissenschaft Kryptozoologie beschäftigt sich mit dem Suchen und Finden von unbekannten Wesen. So konnte inzwischen beispielsweise die Existenz des 18 Meter langen Riesentintenfischs Architheutis, der lange Zeit als Legende galt, bewiesen werden.