8. Spieltag: Viele Rote Karten und ein Totalausfall - DER SPIEGEL
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8. Spieltag Viele Rote Karten und ein Totalausfall

Platzverweise einmal anders: Die Bundesliga-Profis zeigten am Wochenende dem Rassismus die Rote Karte. Rot sah auch Bayerns Starverteidiger Lucio, der in Bremen einen schwarzen Tag erwischte. In Dortmund gab es ungewohnte Töne zu hören.
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Joker: Er kam und traf. Paolo Guerrero erzielte beim 2:1 des HSV beide Treffer.

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Jubel: Ivan Sajenko (M.) erzielte für Nürnberg das 1:1 bei Eintracht Frankfurt. Am Ende trennten sich die Teams 2:2.

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Kopfball: Kevin Kuranyi hatte in der zweiten Halbzeit eine Riesenchance, seine Schalker zur Vorentscheidung gegen Hannover zu köpfen, doch der Ball ging knapp am Tor der Gäste vorbei. Der ehemalige Nationalstürmer blieb somit auch im dritten Spiel in Folge ohne Treffer.

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Kopfsache: Auf dem Papier ein klares Duell, auf dem Platz eine dicke Überraschung. Cottbus gewinnt in Aachen, daran konnte auch Neu-Nationalspieler Jan Schlaudraff nichts ändern.

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Enttäuschung: Selten gab es in Dortmund ein solches Pfeikonzert wie Freitagabend nach dem Spiel gegen Bochum, das dank eines Treffers des griechischen Nationalspielers Theofanis Gekas (r.) einen Punkt aus dem Revierderby mitnahm.

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Platzverweis: Bundesweit setzten die Profis ein Zeichen gegen Rassismus. Die Aktion war vom DFB als Reaktion auf die jüngsten Übergriffe initiiert worden. Wolfsburgs Mike Hanke zeigte erst Flagge und dann Torriecher.

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Abstiegskampf: So sehen Bundesliga-Spieler aus, die sich um den Verbleib ihres Clubs in der höchsten deutschen Spielklasse sorgen. Bielefelds Radim Kucera (r.) hatte nach dem knappen Sieg gegen Mainz allerdings mehr zu lachen, als Gegner Du-Ri Cha (l.).

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Totalausfall: Lucio (r.) war der Mann des Tages im Weserstadion. Der Innenverteidiger des FC Bayern leitete den 0:1-Rückstand durch Diego (l.) mit einem Stellungsfehler ein und besorgte den 3:1-Endstand für die Norddeutschen höchstpersönlich.

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Lucio nach dem Eigentor: "Hinten kriegen wir zu viele Tore und vorne sollten wir ein paar mehr machen" - so analysierte Philipp Lahm den Zustand der Bayern

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Salto: Herthas Nachwuchsstürmer Kevin Prince Boateng hätte allen Grund gehabt, sich mit einer artistischen Einlage über den Sieg gegen Gladbach zu freuen, doch in dieser Szene war ein Zweikampf schuld an den Verrenkungen.

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Sieger: Die Gewinner des Spieltages hießen Pierre Wome und Diego, die Werders Triumph gegen Bayern eingeleitet hatten.

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