85 Jahre Muttertag - DER SPIEGEL
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Muttertag "Ich habe nichts so lieb wie Dich, mein Mütterlein"

Blumenstrauß und Kitschgedicht: Im Mai 1923 führte die Weimarer Republik den Muttertag in Deutschland ein. Erfunden hatte ihn eine Amerikanerin - die fortan Blumenhändler, Schokoladenfabriken und Parfumhersteller mit Prozessen überzog, um die Komerzialisierung ihrer Idee zu verhindern.
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Blumengruß für Muttern: Eine Floristin bindet im Mai 2008 einen Blumenstrauß. Traditionell wird der Muttertag jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai begangen - die Blumenbranche tut das ihre, damit das Datum nicht in Vergessenheit gerät.

Foto: Thomas Kienzle/ AP
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Sonntag ist Muttertag: Die Dekoration im Schaufenster eines Blumengeschäfts erinnert im Mai 2005 an den bevorstehenden Muttertag. Der Feiertag zu Ehren der Mutter wurde in Deutschland zum ersten Mal am 13. Mai 1923 gefeiert.

Foto: AP
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Der lieben Mutter...: Eine Fotopostkarte von 1930 zum Muttertag. Der 1923 eingeführte Feiertag war keine deutsche Erfindung, zum ersten Mal wurde er im Mai 1914 in den USA gefeiert.

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Osterglocken und Narzissen: In dieser Aufnahme von 1948 bemüht sich der kleine Knirps sichtlich, Balance zu halten, während er seiner Mutter gleich zwei Narzissensträuße zum Muttertag überreicht.

Foto: Getty Images
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Maiglöckchen am Muttertag: Eine Muttertags-Glückwunschkarte von 1940. Gerade die Nationalsozialisten machten sich den Muttertag zu eigen - da Diktator Adolf Hitler Soldaten für seine Kriege brauchte, wurden Mütter mit vielen Kindern für ihre Gebärleistungen mit Orden wie dem "Mutterkreuz" bedacht.

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Süße Früchtchen: Bäckerin Claudia Herzberger aus Villingen-Schwenningen präsentiert im Mai 1998 ein Erdbeerherz als Muttertagskuchen.

Foto: dpa
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Zwei Hände voll Blumenwiese: Selbstgepflückte Blumen sind immer noch das schönste Geschenk zum Muttertag - hoffentlich stammen sie nicht aus Nachbars Garten.

Foto: ddp
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Das besondere Geschenk: Schüler einer chinesischen Grundschule lernen pünktlich zum Muttertag im Mai 2007, wie man Wäsche wäscht. Praktische Geschenke sind manchmal eben schöner als Blumen und Schokolade.

Foto: REUTERS
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Blumen zum Muttertag: Kerstin (l.) und Karin gratulieren ihrer Mutter Marianne im Salzburger Mirabellgarten im Mai 2001 zum Muttertag. Traditionelle Geschenke sind Blumen, Schokolade und Selbstgebasteltes von den Kindern.

Foto: ddp
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Schlag gegen Brustkrebs: Rosafarbene Baseballschlager waren im amerikanischen Louisville im Bundesstaat Kentucky der Renner zum Muttertag 2008. Baseball-Spieler aus der Major League wollten damit in einem Benefizspiel für die Brustkrebsfortschung den einen oder anderen Home Run schaffen.

Foto: dpa
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Arbeit und Familie: Der Muttertag wird von politischen Parteien gern benutzt, um auf die eigene Familienpolitik aufmerksam zu machen. Hier ein Plakat der PDS von 2001.

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Ein Blumengruß aus dem Garten: Für das Foto bekam ich 1942 eine Blume in die Hand gedrückt. Auf der Rückseite dieses alten Fotos steht "zum Muttertag".

Foto: Ferdi Keuter/Philipp Keuter
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Der junge Dichter: Der Junior der Familie hatte sich zum Muttertag 1986 etwas Besonderes einfallen lassen. Die Mutter war gerührt.

Foto: Ferdi Keuter
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?