9/11-Simulation: Das virtuelle Grauen - DER SPIEGEL
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9/11-Simulation Das virtuelle Grauen

Neue Computersimulationen stellen den Terroranschlag auf das World Trade Center so detailliert nach wie nie zuvor - bis hin zu einzelnen Flugzeugtrümmern und Glassplittern. Die Ergebnisse sind auch ein Schlag gegen die Verschwörungstheorien über den Einsturz der Zwillingstürme.
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Virtueller Crash: Wissenschaftler haben den Anschlag auf den Nordturm des World Trade Centers vom 11. September 2001 mit wissenschaftlicher Präzision am Computer nachgestellt

Foto: Purdue University
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Einschlag: In weniger als einer Sekunde hatte sich die Boeing 767-200 quer durch den Wolkenkratzer gebohrt. Um den Crash zu simulieren, hatten Forscher das Hochhaus und den Flieger in mehrere Hunderttausend virtuelle Teile zerlegt

Foto: Purdue University
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Austritt: Rund eine Dreiviertelsekunde nach dem Aufprall treten die Trümmer des Flugzeugs an der entgegengesetzten Seite des WTC-Nordturms aus. Die in der Simulation zu erkennenden Schäden an der Fassade sind nach Angaben der Forscher identisch mit denen in der Realität

Foto: Purdue University
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Geschwächte Struktur: Der Einschlag der Boeing hat einen Teil der senkrechten Stahlsäulen im Kern des WTC-Turms zerstört. In der am schwersten getroffenen 95. Etage waren der Simulation zufolge 17 von 47 Säulen durchtrennt oder schwer beschädigt

Foto: Purdue University
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Feuerwalze: Die Aufprallenergie und die Verbrennungshitze von fast 38.000 Litern Kerosin wirkte den Wissenschaftlern zufolge wie ein schnell fließender Lavastrom

Foto: Purdue University
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Vertrautes Bild des Grauens: Die Bilder aus der Simulation ähneln beeindruckend genau den Fernsehaufnahmen des Einschlags - obwohl die Simulation den Verlauf des Geschehens anhand der Daten über Hochhaus und Flugzeug selbst ausrechnen musste

Foto: Purdue University
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