90 Jahre Volksbund - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

90 Jahre Volksbund Bürgerinitiative für die Toten

Heldenpathos oder Mahnung? Seit dem Ende des Ersten Weltkriegs kümmert sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge um die Gräber deutscher Kriegstoter im Ausland. Schon kurz nach der Gründung hatte der Verein enormen Zulauf. Von Christoph Blase
1 / 22

Deutsche Soldaten im Ersten Weltkrieg: Historische Postkarte aus dem Ersten Weltkrieg, abgeschickt im Mai 1917.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
2 / 22

Deutscher Soldatenfriedhof im Heiligen Land: Auch in Nazareth im damaligen Palästina wurde deutsche Gefallene im Ersten Weltkrieg bestattet.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
3 / 22

Hallesche Zeitung: Aufruf zur Gründung des Deutschen Kriegsgräber Schutzbundes.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
4 / 22

Dr. Joseph Koeth: Der erste Präsident des Volksbundes. Oberst a. D. Joseph Koeth (1870-1936) war Nachfolger Walther Rathenaus als Leiter der Kriegsrohstoffabteilung (KRA), nach dem Krieg Reichsminister für wirtschaftliche Demobilmachung. Nach seiner Zeit als Volksbundpräsident 1923 wurde er Wirtschaftsminister im Kabinett Stresemann.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 147-0381

5 / 22

Volksbund-Mitgliedskarte 1920: Die Mitgliedskarte Nr. 126 wurde in Darmstadt ausgestellt - Jahresbeitrag 6 Mark.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
6 / 22

Verbände in allen Landesteilen: Übersicht über die Ortsgruppen des Volksbundes im Mai 1921.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
7 / 22

Ansprache Friedrich Eberts: Rede-Manuskript Eberts zur Opferwoche für die "Erhaltung unserer fernen Gräber", 1922.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
8 / 22

Volkstrauertag 1925: Festveranstaltung im Berliner Reichstag.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
9 / 22

10 Jahre Volksbund: Die Antwort von Reichspräsident Paul von Hindenburg auf die Einladung zum Bundesvertretertag des Volksbundes am 20. Oktober 1929 in Berlin.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
10 / 22

Friedhofsbau in Belgien: Grundsteinlegung und Gedenkfeier - vermutlich 1923 auf dem Friedhof Langemark. Fünfter von links ist Volksbundgründungsmitglied Sigfried Emmo Eulen.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
11 / 22

"Heldengedenktag" 1934: Die Originalbildunterschrift lautete damals: "Am Heldengedenktag fand in der Staatsoper, Berlin Unter den Linden, ein Staatsakt statt, an dem der Reichspräsident und die gesamte Regierung teilnahm. Die Gedenkrede hielt der Reichswehrminister von Blomberg. 26.02.1934". Die Aufnahme zeigt den Blick auf die Ehrenloge der Regierung während der Gefallenenehrung.

Foto: Christoph Blase/Presse Illustrationen Hoffmann/Volksbund Archiv
12 / 22

Begräbnis hinter der Front: Beisetzung eines gefallenen deutschen Soldat, 1939.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
13 / 22

Feldgrab in Nordafrika: Grab des deutschen Jagdfliegers Hans-Joachim Marseille in Ägypten.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
14 / 22

"Heldengrab" auf Kreta: Bestattung 1943 auf einem sogenannten Heldenfriedhof in Malemes, Kreta.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
15 / 22

Feldgrab nach dem Krieg: Ein provisorisches Grab auf dem Schlachtfeld Hürthgenwald. Hier fand 1945 eine der blutigsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs statt.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
16 / 22

Brief Adenauers: Schreiben des Bundeskanzlers an den Volksbund anläßlich der Unterzeichnung des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens 1954.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
17 / 22

Beginn der Jugendarbeit: Feierstunde am Vorabend der Einweihung des Friedhofs im belgischen Lommel. 39.000 gefallene deutsche Soldaten sind hier bestattet. In Lommel begann auch die Jugendarbeit des Volksbundes.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
18 / 22

Umbettungsprotokoll: Verlegung eines Feldgrabes in Frankreich, 1960. Noch heute werden vom Volksbund zwischen 30.000 und 40.000 Gefallene umgebettet - vereinzelt sogar noch aus dem Ersten Weltkrieg.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
19 / 22

Aufbauarbeit: Nach dem Untergang der Sowjetunion kann der Volksbund auch im ehemaligen Ostblock tätig werden. Über 500.000 Gefallene wurden bisher umgebettet. Die Aufnahme zeigt, wie eine neue Kriegsgräberstätte entsteht.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
20 / 22

Jugencamp in Lommel: Fast 20.000 Jugendliche aus ganz Europa kommen jedes Jahr in Jugendbegegnungsstätten des Volksbundes zusammen, so auch diese deutschen und belgischen Schülerinnen und Schüler im Mai 1995 in Lommel.

Foto: Christoph Blase/Hans-Dieter Heine/Volksbund Archiv
21 / 22

Unterstützung der Bundeswehr: Bundeswehrsoldaten und ihre französischen Kameraden 2004 bei einer Einbettung Gefallener in der Normandie.

Foto: Christoph Blase/Volksbund Archiv
22 / 22

Einbettung von Kriegsopfern in Polen: Der Volksbund pflegt die Gräber aller Kriegsopfer im Ausland, so auch der über 2000 Toten, die im Herbst 2008 in Malborg (ehemals Marienburg) entdeckt und in der Nähe Szczecin (Stettin) bestattet wurden.

Foto: Christoph Blase/Martin Dodenhoeft/Volksbund Archiv
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?