A380: Haarrisse beim Riesenflugzeug - DER SPIEGEL
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A380 Haarrisse beim Riesenflugzeug

Die Probleme beim Riesen-Airbus A380 weiten sich aus: An immer mehr Maschinen zeigen sich Haarrisse in den Tragflächen - betroffen sind Verbindungsteile im Flügel. Das Unternehmen hält den Riesenjet weiter für sicher, die Europäische Behörde für Flugsicherheit hat aber eine Untersuchung aller in Betrieb befindlichen A380 angeordnet.
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A380: Fluggesellschaften müssen sechs Aluminiumnieten an den Flugzeugspitzen auswechseln.

Foto: GONZALO FUENTES/ REUTERS
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Qantas-A380 am Flughafen Sydney: Auch bei einem Riesen-Airbus der australischen Fluggesellschaft wurden feine Risse im Flügel entdeckt. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat deshalb eine Überprüfung aller 68 im Dienst befindlichen A380 angeordnet.

Foto: Rick Rycroft/ AP
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A380 auf Luftfahrtausstellung (in Scharm el-Scheich, November 2010): Genau 846 Quadratmeter ist der Flügel eines A380 groß. Stabilisiert werden die Flügel von je 60 Rippen - und mit genau denen hat Airbus offenbar Probleme.

Foto: ? Goran Tomasevic / Reuters/ REUTERS
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A380 bei der Auslieferung in Hamburg (im Februar 2011): In einigen Maschinen sind Risse an Metallrippen gefunden worden. Die Bauteile sind aus einer Aluminiumlegierung gefertigt. Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit musste Airbus Probleme an diesem Bauteil melden.

Foto: dapd
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Defekter Airbus in Singapur (im November 2010): Vor etwas mehr als einem Jahr explodierte das Rolls-Royce-Triebwerk kurz nach dem Start. Nur mit viel Mühe konnte die Crew um Flugkapitän Richard de Crespigny die Maschine notlanden. Zwei Tanks waren durch Trümmerteile aus dem Pannenantrieb leckgeschlagen, Teile der Flugzeugsteuerung ausgefallen.

Foto: Str/ dpa
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Untersuchung nach Triebwerksdefekt (in Singapur, November 2010): Die gründliche Inspektion des Pannenfliegers hat dafür gesorgt, dass es neue drängende Fragen gibt - und die haben diesmal nichts mit dem Jetantrieb zu tun, sondern mit den kleinen Rissen in den Flügeln.

Foto: REUTERS / Australian Transport Saftey Authority
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Lufthansa-Airbus bei der Landung in Frankfurt (im Dezember 2011): Der A380, das ist Airbus-Manager Stefan Schaffrath wichtig, bleibe aber auch nach der neuerlichen Entdeckung ein sicheres Flugzeug. Man arbeite mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (Easa) an der Lösung des Problems.

Foto: Boris Roessler/ dpa
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Techniker am A380-Fahrwerk (in Frankfurt, April 2010): Der A380 ist mehr als 24 Meter hoch. Von eindrucksvollen Dimensionen sind auch...

Foto: Marius Becker/ picture alliance / dpa
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...die vier Turbinen, die den Riesenvogel mit seinem Maximalgewicht von 560 Tonnen antreiben.

Foto: A3576 Maurizio Gambarini/ dpa
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Flug über Hongkong (im September 2007): Der A380 als größtes Passagierflugzeug steht ganz besonders im Blickpunkt der Öffentlichkeit - und befördert auf jedem seiner Flüge um die 520 Menschen. Und wer schon einmal die Flügel eines A380 bei Start beobachtet hat, der weiß, wie stark sich die Tragflächen dabei bewegen müssen.

Foto: ? STR New / Reuters/ REUTERS
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A380 der Singapore Airlines (bei der Landung auf dem Flughafen Changi, Mai 2009): Die Fluglinie nahm im Oktober 2007 den ersten A380 entgegen.

Foto: VIVEK PRAKASH/ REUTERS
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A380-Übergabe an Emirates (in Hamburg, Juli 2008): Nach den ersten Berichten über Risse hatte Airbus betont ruhig reagiert: Das Problem solle bei den regulären Vier-Jahres-Überprüfung der Maschinen angegangen werden. Die neuen Easa-Regeln dürften nun zumindest für ältere A380-Maschinen kürzere Inspektionsintervalle festschreiben.

Foto: ? Tobias Schwarz / Reuters/ REUTERS
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So entspannt kann Fliegen sein: Die First Class in einem A380 der Gesellschaft Qantas.

Foto: Qantas
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Luxus auf dem Oberdeck: Bei Singapore Airlines gehören in A380 23-Zoll-Bildschirme zur Ausstattung.

Foto: LIONEL BONAVENTURE/ AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?