A380: Riesenvogel wird kritisch beäugt - DER SPIEGEL
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A380 Riesenvogel wird kritisch beäugt

An mindestens fünf A380-Jets haben Techniker kleine Risse an Bauteilen im Inneren der Flügel gefunden. Airbus will das Problem im Rahmen der regelmäßigen Inspektionen beheben lassen. Australischen Flugzeugtechnikern reicht das nicht aus.
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A380 bei der Auslieferung in Hamburg (im Februar 2011): In einigen Maschinen sind Risse an Metallrippen gefunden worden. Die Bauteile sind aus einer Aluminiumlegierung gefertigt. Nach Ansicht von Airbus beeinflussen die bis zu zehn Millimeter langen Risse die Flugsicherheit des A380 jedoch nicht. Das Problem soll bei den turnusmäßigen Inspektionen behoben werden.

Foto: dapd
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Defekter Airbus in Singapur (im November 2010): Vor etwas mehr als einem Jahr explodierte das Rolls-Royce-Triebwerk kurz nach dem Start. Nur mit viel Mühe konnte die Crew um Flugkapitän Richard de Crespigny die Maschine notlanden. Zwei Tanks waren durch Trümmerteile aus dem Pannenantrieb leckgeschlagen, Teile der Flugzeugsteuerung ausgefallen.

Foto: Str/ dpa
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Untersuchung nach Triebwerksdefekt (in Singapur, November 2010): Die gründliche Inspektion des Pannenfliegers hat dafür gesorgt, dass es neue drängende Fragen gibt - und die haben diesmal nichts mit dem Jetantrieb zu tun, sondern mit den kleinen Rissen in den Flügeln.

Foto: REUTERS / Australian Transport Saftey Authority
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Lufthansa-Airbus bei der Landung in Frankfurt (im Dezember 2011): Lufthansa-Sprecher Patrick Meschenmoser spricht von einer unspektakulären Nachricht. Man habe bei "Wartungsereignissen keine Risse in diesen Bereichen gefunden".

Foto: Boris Roessler/ dpa
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Techniker am A380-Fahrwerk (in Frankfurt, April 2010): Der A380 ist mehr als 24 Meter hoch. Von eindrucksvollen Dimensionen sind auch...

Foto: Marius Becker/ picture alliance / dpa
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...die vier Turbinen, die den Riesenvogel mit seinem Maximalgewicht von 560 Tonnen antreiben.

Foto: A3576 Maurizio Gambarini/ dpa
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Flug über Hongkong (im September 2007): Der A380 als größtes Passagierflugzeug steht ganz besonders im Blickpunkt der Öffentlichkeit - und befördert auf jedem seiner Flüge um die 520 Menschen. Und wer schon einmal die Flügel eines A380 bei Start beobachtet hat, der weiß, wie stark sich die Tragflächen dabei bewegen müssen.

Foto: ? STR New / Reuters/ REUTERS
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A380 der Singapore Airlines (bei der Landung auf dem Flughafen Changi, Mai 2009): Die Fluglinie nahm im Oktober 2007 den ersten A380 entgegen.

Foto: VIVEK PRAKASH/ REUTERS
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A380-Übergabe an Emirates (in Hamburg, Juli 2008): Aktuell ist nach einem Bericht der Zeitung "The Sydney Morning Herald" ein Riss-Schaden bei der Fluggesellschaft Qantas bekannt, zwei bei Singapore Airlines, einer bei Emirates und einer bei einem Airbus-Testflugzeug.

Foto: ? Tobias Schwarz / Reuters/ REUTERS
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So entspannt kann Fliegen sein: Die First Class bei Qantas.

Foto: Qantas
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Luxus auf dem Oberdeck: Bei Singapore Airlines gehören in A380 23-Zoll-Bildschirme zur Ausstattung.

Foto: LIONEL BONAVENTURE/ AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?