Abenteuer Notaufnahme - DER SPIEGEL
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Abenteuer Notaufnahme Mit zwei Koffern in den Westen

Blinkende Reklame, schwere Münzen, pralle Schaufenster: In Westberlin entdeckt Klaus Nerger eine neue Welt. Als Neunjähriger flüchtet er Anfang 1953 mit seiner Mutter aus der DDR. Der Sohn eines Wehrmachtsoffiziers hätte im Osten keine Chance gehabt.
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Flüchtlingsmädchen: Die Meldestelle des Westberliners Senat für Ostflüchtlinge in der Kuno-Fischer-Straße.

Signatur in Bundesarchiv: B145Bild-P004769

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Bürokratischer Kraftakt: Um als "Ostflüchtlinge" anerkannt zu werden, durchliefen Klaus Nerger und seine Mutter eine langwierige bürokratische Prozedur. Das Dokument zeigt den Laufzettel für das Notaufnahmeverfahren von "Republikflüchtigen" (Vorderseite).

Foto: Klaus Nerger
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Zeit des Bangens: Einen vollen Monat lang dauerte es, bis die Behörden den Nergers erlaubten, in den Westen auszureisen. Das Dokument zeigt die Rückseite des Laufzettels für das Notaufnahmeverfahren von "Republikflüchtigen".

Foto: Klaus Nerger
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Notaufnahmelager Marienfelde: Kinder geflüchteter Bauern im Aufnahmelager Marienfelde.

Signatur im Bundesarchiv: B145Bild-P059016

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