Abrüstung: Das Atom-Arsenal der einstigen Supermächte - DER SPIEGEL
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Abrüstung Das Atom-Arsenal der einstigen Supermächte

Monatelang haben sie verhandelt - jetzt ist die Einigung da: Die USA und Russland haben ein neues Abrüstungsabkommen vereinbart. Demnach wollen beide Staaten ein Viertel ihrer Atomwaffen und die Hälfte ihrer Trägersysteme vernichten.
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Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich die USA und Russland im April 2010 auf ein neues Abrüstungsabkommen. US-Präsident Obama einiget sich mit dem russischen Präsidenten Dmitrij Medwedew auf die Vernichtung von ein Viertel ihrer Atomwaffen und der Hälfte ihrer Trägersysteme. Doch nun stellt sich der US-Senat quer.

Foto: Mikhail Klimentiev/ dpa
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Das neue Abkommen wäre einer der umfassendsten Abrüstungsverträge der Geschichte: Washington und Moskau haben sich geeinigt, die Zahl ihrer nuklearen Sprengköpfe von 2200 auf je 1550 zu senken und die Zahl ihrer Trägersysteme auf jeweils 800 zu halbieren. Das Bild zeigt eine mit Atomsprengköpfen ausgerüstete US-Interkontinentalrakete vom Typ LGM-30F Minuteman III bei einem Technik-Check 1980 im US-Bundesstaat Missouri.

Foto: REUTERS/ USAF
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Neben Raketen und Bomben werden auch U-Boote zu den Trägersystemen für Atomwaffen gerechnet. Die USA besitzen unter anderem das Atom-U-Boot "Annapolis" (SSN-760), hier auf einem Bild von 2009. Damals nahm das Boot an der Übung ICEX unter der arktischen Polkappe teil und tauchte durch die Eisdecke hindurch auf.

Foto: DPA/ US Navy
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Als Träger für Atomwaffen dienen auch Langstreckenbomber. Das neue Abkommen lässt 800 Trägerraketen oder schwere Bomber zu. Dieses Foto von 2004 zeigt einen B-52-Langstreckenbomber der US-Luftwaffe.

Foto: Dr. Scott M. Lieberman/ AP
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Das neue Abkommen soll den Abrüstungsvertrag ersetzen, der am 5. Dezember 2009 ausgelaufen ist. Der damalige US-Präsident George Bush (l.) und sein russischer Kollege Michail Gorbatschow (r.) unterzeichneten im Juli 1991 in Moskau den Start-I-Vertrag. Dieser gilt als Grundpfeiler der Rüstungskontrolle und trat im Dezember 1994 in Kraft.

Foto: Boris Yurchenko/ AP
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Das Foto von 2007 zeigt einen Silo mit einer russischen Interkontinentalrakete von Typ RS-18 in Kasachstan. Mit Start-I wurde 1991 vereinbart, die Bestände der weitreichenden nuklearen Waffensysteme auf etwa 8500 amerikanische und rund 7000 sowjetische Sprengköpfe zu verringern.

Foto: AP
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Im Mai 2008 präsentierte die russische Führung bei einer Militärparade in Moskau der Welt stolz ihre Nuklearwaffen. Auch eine russische Atomrakete vom Typ "Topol-M" rollte damals durch die Straßen.

Foto:

ALEXANDER NEMENOV/ AFP

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Erst 2007 lief dieses russische Atom-U-Boot vom Stapel. Hier kreuzt die "Juri Dolgoruki" vor der Küste im Norden Russlands.

Foto:

ALEXANDER ZEMLIANICHENKO / AFP

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Als russisches Gegenstück zum amerikanischen B52-Bomber gilt der Blackjack-Bomber. Auf dem Bild ist rechts der Typ TU-160 zu sehen. Links daneben ein F3-Tornado der britischen Royal Air Force.

Foto: HO / Reuters
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