Abschiede 2010 Loki, Leslie und der Easy Rider
Dennis Hopper: Er war Hollywoods Outlaw, der ewige Antagonist, der den amerikanischen Peace-&-Love-Traum leidenschaftlich gern störte. Das begann schon im Teenageralter, als der Farmerjunge aus Kansas in "Denn sie wissen nicht, was sie tun" und "Giganten" an der Seite seines Kumpels James Dean spielte. Das Roadmovie "Easy Rider" mit Hopper als Regisseur und Hauptdarsteller wurde 1969 Kultfilm der Sex-Drugs-&-Rock'n'Roll-Generation. Doch der Riesenerfolg genügte dem Schauspieler nicht: Der Arbeitswütige malte auch und fotografierte. Seine Fotos der sozialen Realität in den USA zeugen von hoher Sensibilität und dem Mut, nicht wegzuschauen. Vor drei Jahren spielte er in Wim Wenders' "Palermo Shooting" den Tod mit diabolischer Freude. "Ich bin ihm schon oft entronnen", sagte Hopper damals heiser lachend. Am 29. Mai 2010 starb er im kalifornischen Venice an Krebs. Die Aufnahme zeigt Hopper in seinem Film "Easy Rider" von 1969.
Petra Schürmann: Sie war die einzige Miss World, die Deutschland je hatte. Statt in Philosophie zu promovieren, wurde sie TV-Moderatorin. Petra Schürmann starb im Alter von 74 Jahren am 14. Januar 2010.
Jerome David Salinger: Seit Goethes "Werther" hat wohl kein literarisches Werk so stilbildend gewirkt wie "Der Fänger im Roggen". Der einzige Roman, den der New Yorker je schrieb, wurde Pflichtlektüre fast jedes Gymnasiasten. Allein in Deutschland verkaufte er sich 2,2 Millionen Mal. Der schnoddrig-vulgäre Ton des Teenagers Holden Caulfield, der von tristen Vorweihnachtstagen nach einem Schulrauswurf erzählt, machte ab 1951 weltweit Furore. Noch 2009 wehrte sich Salinger gerichtlich gegen eine schwedische Romanfortsetzung. Auch deutsche Autoren wie der DDR-Schriftsteller Ulrich Plenzdorf ("Die neuen Leiden des jungen W.", 1973), Christian Kracht ("Faserland", 1995) oder Benjamin Lebert ("Crazy", 1999) ließen sich von ihm inspirieren. Salinger veröffentlichte nach dem "Fänger" nur noch drei Erzählbände; 1965 erschien eine letzte Geschichte im "New Yorker". Danach wurde es still um den öffentlichkeitsscheuen Mann. Den dreimal verheirateten Vater zweier Kinder traf es schwer, als 1998 eine fast 35 Jahre jüngere Ex-Geliebte in ihrem Buch "Jerry" Intimes über ihn verbreitete. Am 27. Januar 2010 starb Salinger im Alter von 91 Jahren in New Hampshire.
Wolfgang Wagner: Dass der Mythos Bayreuth seit 1876 ungebrochen ist, war 58 Jahre lang vor allem sein Verdienst. Der Enkel Richard Wagners machte zur Not alles allein: Er inszenierte die Opern des Großvaters, heuerte Sänger an und überwachte den Hausmeister. Doch es war nicht sein eigenes - eher biederes - künstlerisches Talent, das Bayreuth zum Dauermagneten machte: Mit Wagner zog die Moderne auf dem Grünen Hügel ein. Mit kargen Inszenierungen schüttelte sein Bruder Wieland nach dem Krieg den völkisch-schwülstigen Staub aus Hitlers Sanges-Walhalla. Wolfgang Wagners größter Coup war 1976 das Engagement des jungen Patrice Chéreau, der mit Pierre Boulez am Pult mit der Ring-Tetralogie Theatergeschichte schrieb. Der Schlussapplaus nach der letzten "Götterdämmerung" dauerte über eine Stunde. Das Verharren in der Heroenwelt des Ahnen blieb indes nicht ohne Folgen auf den Charakter: Die Sturheit, mit der Wagner die Zügel in der Hand hielt und Nachfolger abwehrte, trug fast wahnhafte Züge. So war es wie ein Wunder, als er 2008 doch noch den Stab weitergab: an seine Töchter Katharina aus zweiter Ehe und die von ihm einst verstoßene Eva Wagner-Pasquier aus erster Ehe. Am 21. März 2010 starb Wolfgang Wagner im Alter von 90 Jahren in Bayreuth.
Malcolm McLaren: Der Trendsetter erfand mit der Band Sex Pistols 1975 den Punk. Sex, Stil, Subversion waren die Waffen des Imagedesigners, der den Achtzigern noch den HipHop bescherte. McLaren starb 64-jährig am 8. April 2010.
Lech Kaczynski: Der polnische Präsident Lech Kaczynski kam am 10. April 2010 bei einem Flugzeugabsturz nahe der russischen Stadt Smolensk zusammen mit weiteren Spitzenpolitikern ums Leben. Er starb im Alter von 60 Jahren. Die Aufnahme zeigt ihn am 11. September 2006 in Jerusalem.
Juan Antonio Samaranch: Von 1980 bis 2001 war der Katalane Chef der Olympischen Spiele, die auch dank seiner guten Beziehungen zu Machthabern wie Franco, Ceausescu und Honecker florierten. Samaranch starb am 21. April 2010 im Alter von 89 Jahren.
Louise Bourgeois: Nach einer Einzelschau im Museum of Modern Art in New York 1982 galt sie als erfolgreichste Bildhauerin der Welt. Berühmt sind die ihrer Mutter gewidmeten Spinnenskulpturen. Die Künstlerin starb am 31. Mai 2010 im Alter von 98 Jahren in New York. Die Aufnahme zeigt sie 1990 mit ihrer Skulptur "Eye to Eye" von 1970.
Sigmar Polke: Zufall, Spiel und sogar Spiritismus waren mit am Werke, wenn er arbeitete. Der gebürtige Schlesier gehörte neben Gerhard Richter und Anselm Kiefer zu den teuersten deutschen Künstlern. Sigmar Polke starb 69-jährig am 10. Juni 2010.
Heidi Kabel: Sie war ein echtes Nordlicht - ein Star ohne Allüren und bei aller Volkstümlichkeit nie rührselig. 64 Jahre lang stand Heidi Kabel auf der Bühne des Hamburger Ohnsorg-Theaters; die TV-Übertragungen ihrer Stücke gehörten jahrzehntelang zur Abendunterhaltung. Als Tratschmaul Meta Bold oder Mutter Mews las sie Männern mit Schalk und Nachsicht die Leviten. Dabei zog es sie mit 17 Jahren mindestens so sehr zur Bühne wie zu einem Theatermann: Ohnsorg-Schauspieler und -Regisseur Hans Mahler. Sie heirateten 1937, bekamen drei Kinder. Mitte der dreißiger Jahre traten beide in die NSDAP ein, dafür erhielt Kabel nach dem Krieg eine Bühnensperre. 1970 erfuhr sie in einer Theaterpause vom Herzinfarkttod ihres Mannes - und spielte weiter. Sie war Profi, ohne je eine Schauspielschule besucht zu haben, auf der Bühne verließ sie sich auf ihr Gefühl und ihr schönes Missingsch, den Dialekt, der über s-pitze S-teine s-tolpert. Heidi Kabel starb am 15. Juni 2010 im Alter von 95 Jahren in Hamburg.
José Saramago: Der portugiesische Landarbeitersohn fand spät zur Schriftstellerei. Sein bekanntester Roman, "Die Stadt der Blinden", erschien erst 1995. Drei Jahre später wurde er Literaturnobelpreisträger. Er starb am 18. Juni 2010 im Alter von 87 Jahren.
Fritz Teufel: Das hätte dem clownesken Revoluzzer gewiss gefallen: Einen Monat nach der Beisetzung wurde die Urne mit seiner Asche weit weg von ihrem Ruheort in Berlin gefunden - auf dem Dahlemer Friedhof, neben dem Grab von Rudi Dutschke, dem großen Vorbild des Studenten Teufel. Der Schwabe gehörte zu den Gründern der legendär-libertären Berliner Wohngemeinschaft "Kommune 1". Weltruhm errang Teufel mit dem Pudding-Attentat auf den US-Vizepräsidenten Hubert Humphrey. Einer seiner Aussprüche bei den zahlreichen Gerichtsverhandlungen gegen ihn mauserte sich zum geflügelten Wort: "Wenn's der Wahrheitsfindung dient." Teufels Bonmot "Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden" war das Motto der Apo-Generation. Insgesamt acht Jahre lang verbrachte der Frauenschwarm im Gefängnis, unter anderem wegen Mitgliedschaft in der Terrorgruppe "Bewegung 2. Juni". Nach 1980 lebte Teufel vorwiegend als Fahrradkurier in Berlin. Er erlag am 6. Juli 2010 im Alter von 67 Jahren seiner Parkinson-Erkrankung. Die Aufnahme entstand am 15. September 1968 in Frankfurt am Main.
Sepp Daxenberger: Der Urbayer, gelernter Schmied und (Bio-)Bauer, bewies seinen Landsleuten, dass Grüne nicht zwingend Spinner sind. Der Krebstod des bayerischen Grünen-Politikers am 18. August 2010, drei Tage nach dem seiner Frau, im Alter von nur 48 Jahren, erschütterte ganz Deutschland.
Christoph Schlingensief: Seine Spielfilme ("Das deutsche Kettensägenmassaker") provozierten die Republik, seine "Parsifal"-Inszenierung in Bayreuth wurde gefeiert. Doch am Ende stellte Christoph Schlingensief seine schwere Krankheit in den Mittelpunkt seiner Arbeit. "So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein!" nannte er das Tagebuch seiner Krebserkrankung und bewegte damit Millionen Menschen. Der Mann, der als Aufnahmeleiter bei der Lindenstraße nicht auffiel und dann als Aktionskünstler in den neunziger Jahren umso mehr, der Mann, der sich selbstlos für Afrika engagierte, starb am 21. August 2010 im Alter von nur 49 Jahren. Die Aufnahme entstand am 11. September 2009 in einer Talkshow in Bremen.
Laurent Fignon: Über den frühen Krebstod des zweimaligen Tour-de-France-Siegers mit der Nickelbrille am 31. August 2010 im Alter von 50 Jahren trauerte ganz Frankreich. Er selber mutmaßte, dass das viele Doping ihn krank gemacht habe.
Eberhard von Brauchitsch: Der einstige Top-Mann des Flick-Konzerns stand im Mittelpunkt der größten Parteispendenaffäre der Bundesrepublik. 1981 enthüllte der SPIEGEL die Schattenkarriere des designierten Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. Aus schwarzen Kassen hatte der Jurist, Sprössling einer schlesischen Adelsfamilie, jahrelang systematisch illegale Spenden verteilt, verbucht als "wg. Kohl" oder "wg. Lambsdorff". Brauchitsch kannte die Deutschland AG von innen, er hatte außer für Flick für die Lufthansa, für Krupp, BP, Henkel und Axel Springer gearbeitet. Vielleicht hatte er deshalb kein Verständnis für die Empörung über die "gekaufte Republik". "Die Wirtschaft bezahlte Schutzgelder, um sich vor Repressionen in Form wirtschaftsfeindlicher Politik zu schützen", schrieb er später. Seine Richter hielten das für kriminell; 1987 wurde Brauchitsch zu zwei Jahren Bewährungsstrafe und einer Geldbuße von 550.000 Mark verurteilt. Am 7. September 2010 schied er gemeinsam mit seiner Frau Helga - beide schwerkrank - in Zürich freiwillig aus dem Leben.
Bärbel Bohley: Sie war die geistige Anführerin des "Wir sind das Volk"-Aufstands in der DDR, obwohl sie nie einen derartigen Anspruch erhob. Schon 1982 zog die Ost-Berliner Malerin auf den Alexanderplatz, um mit weiteren schwarzgekleideten Frauen gegen die zunehmende Militarisierung der DDR zu protestieren. Danach wurde sie von der Stasi verfolgt; zweimal saß Bohley in Haft, 1988 schob man sie nach England ab. Doch im Sommer 1989, als ihre Landsleute sich massenweise in den Westen absetzten, kam sie zurück und gründete mit Gleichgesinnten das "Neue Forum". "Die Zeit ist reif", lautete ihr Gründungsappell. Am 4. November 1989 folgten eine halbe Million Ost-Berliner dem Aufruf: Es war die größte Demonstration in der Geschichte der DDR. "Wir wollten Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat", beklagte sich Bohley 1991. In der Parteipolitik der Bundesrepublik fand sie keinen Platz. 1996 zog die Künstlerin ins ehemalige Jugoslawien, half Kriegsopfern und heiratete einen bosnischen Lehrer. 2008 kehrte Bohley wegen einer Krebserkrankung nach Berlin zurück. Dort starb sie am 11. September 2010 im Alter von 65 Jahren.
Claude Chabrol: So komisch wie er - "Ich muss über alles lachen, sogar wenn ich auf die Schnauze falle" - waren seine Filme nicht. Der Regisseur sezierte das Bürgertum mit ethnologisch-kriminalistischem Auge. In "Die untreue Frau" (1969) werden Spießer zu Mördern; in seinem Meisterwerk "Der Schlachter" wiederum zeigte er Mitleid mit einem blutrünstigen Proleten, einem Fleischer mit Vietnam-Trauma. Gemeinsam mit Jean-Luc Godard, Eric Rohmer und François Truffaut war Chabrol in den fünfziger Jahren von der Filmkritik ins Regiefach gewechselt. Er wurde der produktivste Cineast der "Nouvelle Vague". Von seinen etwa 70 Filmen waren die meisten Krimis, die jedoch immer wieder überraschend kippten - in die Komödie, ins Melodram und sogar in den Kochfilm. Mit seiner Gourmetzunge und seiner Liebe zu den Frauen verkörperte Chabrol "La France" wie kein Zweiter. Er sei ein Feminist, behauptete er, weil er seine drei Ehefrauen alle schätze - die erste für ihr Geld, die zweite für ihre Schauspielbegabung und die dritte für ihre Kochkünste. Am 12. September 2010 starb Chabrol in Paris.
Oswalt Kolle: Er war so etwas wie der Immanuel Kant der Sexualität, dieser selbsternannte "Aufklärer der Nation". Bereits Kolles Großvater setzte sich für Schwule ein; sein Vater durfte als Psychiater unter den Nazis nicht publizieren. Kolle, der "zornige junge Mann", entdeckte als Boulevardjournalist sein Lebensthema: den Sex. Er schrieb gegen die Verklemmtheit, die Keuschheit, gegen den "verlogenen Mief" an. Ab 1968 schrieb er für acht Aufklärungsfilme über das "Wunder der Liebe" die Drehbücher. Kolles Familie wurde daraufhin schikaniert und wanderte in die Niederlande aus. 47 Jahre lang führte der (spät-)bekennende Bisexuelle eine offene Ehe mit seiner Frau Marlies. Sein berühmtester Seitensprung hieß Romy Schneider. Gestorben ist Kolle am 24. September 2010 im Alter von 81 Jahren in Amsterdam.
Arthur Penn: Mit seinem Gangsterfilm "Bonnie und Clyde" läutete der US-Regisseur Hollywoods Rebellen-Ära ein. Dem Aufbruchsignal folgten Regiestars wie Dennis Hopper oder Martin Scorsese. Penn starb am 28. September 2010 im Alter von 88 Jahren.
Tony Curtis: Er war arm, aber mit einer Schönheit gesegnet, die ihn nicht nur für Hollywood unwiderstehlich machte. Der ungarisch-jüdische Einwanderersohn aus der Bronx brach den begehrtesten Frauen das Herz, darunter Christine Kaufmann. Die deutsche Schauspielerin wurde 18-jährig Curtis' zweite Frau, fünf Jahre und zwei Kinder später verließ er sie und heiratete ein Mannequin. Die Glamourwelt der Fünfziger blickte gebannt auf den Mann mit der schwarzen, gegelten Tolle; der "Curtis Cut" stand sogar Pate für Elvis Presleys Frisur. Filmgeschichte schrieb Curtis indes nur in einem Film, 1959 in Billy Wilders Gangsterkomödie "Manche mögen's heiß" an der Seite von Marilyn Monroe. Als Schauspieler blieb er mit dem TV-Dauerbrenner "Die Zwei" zusammen mit Roger Moore noch dem Publikum erhalten, als er schon kokain- und alkoholsüchtig war. Nach einer Entziehungskur 1985 begann Curtis zu malen. 1998 heiratete er zum sechsten Mal, seine letzte Frau war eine 46 Jahre jüngere Reitlehrerin. Er starb am 29. September 2010 in der Nähe von Las Vegas. Das Bild zeigt ihn 1965.
Hermann Scheer: Der Sozialdemokrat bereitete Wind und Sonne als Stromerzeuger mit dem von ihm erfundenen "Energieeinspeisegesetz" entscheidend den Weg. Auch international war der Träger des Alternativen Nobelpreises hochgeachtet. Hermann Scheer starb am 14. Oktober 2010 im Alter von 66 Jahren.
Loki Schmidt: Die Hanseatin sah sich selbst als "nüchternen Menschen" und war dabei eine Königin der Herzen. Ihr Mann, Kanzler a. D. Helmut Schmidt, bekannte sich 68 Ehejahre lang mit Stolz zu seiner Frau, der "Tochter eines Werftarbeiters", wie er gern sagte. Emanzipation war ihr ein Fremdwort, sie sei nicht "so verrückt", ihren Mann nach langem Arbeitstag noch zu bitten, den Ascheimer auszuleeren. Dabei stand die Politikerfrau und Mutter stets auf eigenen Füßen. Loki Schmidt war 32 Jahre lang Lehrerin aus Leidenschaft. Als Jungvermählte finanzierte sie ihrem Mann das Studium; eines ihrer vielen Bücher heißt "Mein Leben für die Schule". Ein "Backs"- hamburgisch für "Ohrfeige" - sei manchmal besser als Worte, die viel schlimmer verletzen könnten, behauptete die Kinderkennerin wider alle Political Correctness. Dabei war Loki Lehrerin geworden, weil ihre Eltern ein Biologiestudium nicht zahlen konnten. Im Rentenalter wurde sie dann Forscherin und Naturschützerin. Sie bereiste die ganze Welt auf der Suche nach bedrohten Pflanzen und Tieren. Die "Pitcairnia loki-schmidtae" etwa ist ein von ihr entdecktes Ananasgewächs in Mexiko. An Gott glaubte sie nicht, obwohl sie und Helmut kirchlich geheiratet hatten: um den von den Nazis geschmähten Seelsorgern "den Rücken zu stärken", wie sie erklärte. Loki Schmidt starb am 21. Oktober 2010 im Alter von 91 Jahren in ihrer Heimatstadt Hamburg. Die Aufnahme zeigt sie zusammen mit Ehemann Helmut Schmidt am 26. Dezember 1981 während eines Urlaubs auf Sannibel Island in den USA.
Leslie Nielsen: Der kanadische Polizistensohn brillierte als verrückter Polizist in den Filmkomödien "Die nackte Kanone". 60 Jahre lang war er Schauspieler, heiratete viermal und hinterlässt zwei Kinder. Er starb am 28. November 2010 im Alter von 84 Jahren.