Abstiegskandidaten: Die "Rote Laterne" brennt auf dem Kiez - DER SPIEGEL
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Abstiegskandidaten Die "Rote Laterne" brennt auf dem Kiez

Neue Hoffnung in Mönchengladbach, finstere Aussichten in Hamburg: Der FC St. Pauli ist neues Bundesliga-Schlusslicht, der Gang in Liga zwei droht. Gladbach ist zwar nach Punkten gleichauf, nach dem Coup gegen Dortmund aber neu motiviert. In Wolfsburg herrscht derweil Entspannung.
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Lange verletzt, jetzt wieder treffsicher: Werders Angreifer Claudio Pizarro erzielte beim FC St. Pauli zwei Tore und hatte maßgeblichen Anteil am 3:1-Sieg von Werder Bremen. Das Team steht auf Platz elf und dürfte mit 38 Punkten (sechs Zähler vor dem Relegationsrang) so gut wie gerettet sein.

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Gegen Schalke 04 erzielte Srdjan Lakic (r.) seinen 14. Saisontreffer - der reichte zum 1:0 für den 1. FC Kaiserslautern, der mit 37 Punkten gute Chancen auf den Klassenerhalt hat.

Foto: Thomas Starke/ Bongarts/Getty Images
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Auch der VfB Stuttgart ist auf einem guten Weg: 3:0 hieß es am Ende gegen den Hamburger SV. Nationalspieler Cacau (2.v.l.) traf zweimal und wurde von Maskottchen Fritzle (l.) innig umarmt.

Foto: Bongarts/Getty Images
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Mit 36 Punkten ist Stuttgart einen Zähler und einen Platz vor dem 1. FC Köln. Dessen Torhüter Michael Rensing hat es vor allem auswärts schwer: zuletzt kassierte das Team auf fremden Plätzen 4:16 Tore in drei Spielen. Auch im Umfeld gibt es Unruhe zwischen Trainer Frank Schaefer und Sportchef Volker Finke - die Tendenz zeigt gefährlich Richtung Abstiegsplatz.

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Lange hatten die Spieler von Eintracht Frankfurt den FC Bayern am Rande einer Niederlage, erst in letzter Sekunde fiel der Ausgleich per Eflemeter. Auch unter dem neuen Trainer Christoph Daum läuft es nicht, nur ein Sieg aus den vergangenen zehn Spielen ist zu wenig.

Foto: DANIEL ROLAND/ AFP
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Einen Platz und zwei Punkte hinter der Eintracht lauert der VfL Wolfsburg. Trainer Felix Magath (r.) und Co-Trainer Bernd Hollerbach wirkten vor dem Anpfiff zur Partie gegen Köln entspannt - und auch im Verlauf des Spiels lief alles nach Magaths Plan: Sein Team gewann 4:1 und zeigte eine gute Leistung. Die Wolfsburger könnten sich noch aus der Abstiegszone befreien.

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Kollektive Erlösung: Mit dem Schlusspfiff im Spiel gegen Borussia Dortmund sprangen Spieler und Betreuer von Borussia Mönchengladbach von der Ersatzbank auf. Trainer Lucien Favre (r.) hatte mit seinem Team soeben den Tabellenführer besiegt. Damit ist Gladbach erstmal seit dem 13. Spieltag nicht mehr Letzter und darf noch einmal auf den Klassenerhalt hoffen.

Foto: Martin Meissner/ AP
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Neues Schlusslicht ist der FC St. Pauli. Nach der Niederlage gegen Bremen ist der Kiezclub aufgrund der schlechteren Tordifferenz auf Platz 18 abgerutscht. Jetzt wird es für den Club ganz schwer, die Klasse noch zu halten.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?