Academy Awards 2012 Sieger im Quotenplus
Hatte auch nach der Show gut lachen: Mit seinem neunten Einsatz als Oscar-Gastgeber konnte Billy Crystal wieder steigende Einschaltquoten einfahren.
Zu den größten Gewinnern zählen aber natürlich die Künstler: Hier feiern Produzent Thomas Langmann, Hauptdarsteller Jean Dujardin, Regisseur Michel Hazanivicius und die Schauspieler James Cromwell, Bérénice Bejo, Penelope Ann Miller und Missi Pyle (von links), sowie der Filmhund Uggie den Triumph von "The Artist" bei der Oscar-Nacht 2012.
Formidable! Jean Dujardin freut sich über seinen Oscar, den er für seine Hauptrolle in "The Artist" bekommen hat.
Die Eiserne Lady mit Gold: Meryl Streep konnte mit Nominierung Nummer 17 endlich ihren dritten Oscar abholen - für ihre beängstigend präzise Interpretation von Margaret Thatcher in "The Iron Lady" wurde sie als beste Hauptdarstellerin geehrt.
Bester Filmsong (und beste Wurfleistung): Bret McKenzie, der "Man or Muppet" aus "The Muppets" komponierte.
Klangmeister: Tom Fleischmann (links) und John Midgley erhielten Gold für ihre Tonmischung in "Hugo Cabret".
Nein, das ist kein Schauspieler, auch wenn er so aussieht wie Sean Connery in "The Rock": Kameramann Robert Richardson sorgte für Bildgewalt in "Hugo Cabret".
Bester animierter Kurzfilm: "The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore" von William Joyce und Brandon Oldenburg.
Klarer Sieger: Der Oscar für die besten Spezialeffekte musste dieses Jahr fast zwangsläufig an "Hugo Cabret" gehen. Ausgezeichnet wurden Rob Legato, Ben Grossman und Alex Henning.
Kirk Baxter (links) und Angus Wall posieren mit ihren neuen Lieblingen. Ihr Schnitt von "Verblendung" machte sie zu Oscar-Preisträgern.
Mark Coulier (links) und J. Roy Helland akzentuierten die harten Züge von Meryl Streeps Eiserner Lady. Ihr Lohn: der Make-up-Oscar.
Haste da noch Töne? Philip Stockton (links) und Eugene Gearty sorgten für den richtigen Tonschnitt in "Hugo Cabret".
Prestigeträchtig: Nat Faxon (links), Jim Rash und Alexander Payne erhielten einen Oscar für das beste adaptierte Drehbuch. Für Payne war es bereits der zweite.
Sieger in einer der Hauptkategorien: Regisseur Michel Hazanavicius und seine Gattin Bérénice Bejo, die praktischerweise in seinem Film "The Artist" auch gleich die Hauptrolle spielte. Im Gegensatz zu ihm ging sie aber leer aus.
Zwei im Glück: Die Regisseure Sharmeen Obaid-Chinoy und Daniel Junge präsentieren stolz ihre Goldjungen, die sie für "Saving Face", ihren Film über Opfer von Säureattacken in Pakistan, erhalten haben (Bester kurzer Dokumentarfilm).
Terry George und Oorlagh George, ausgezeichnet für "The Shore" in der Kategorie bester Kurzfilm, einem Mini-Drama über zwei Freunde in Nordirland.
Bester fremdsprachiger Film: Asghar Farhadi drehte "A Separation", eine sehr klug erzählte und fesselnde Scheidungsgeschichte aus Iran.
Mann der Töne: Ludovic Bource erhielt seinen Oscar für die beste Filmmusik. Er komponierte für "The Artist".
Drei Männer im Glück: TJ Martin, Dan Lindsay und Rich Middlemas konnten die Jury mit ihrem Dokumentarfilm "Undefeated" überzeugen, der vom Kampf eines Highschool-Footballteams erzählt.
Yes! Gore Verbinski posiert mit seinem Oscar, den er für den Trickfilm "Rango" bekommen hat.
Rührender Auftritt: Der 82-jährige Christopher Plummer wurde völlig zu Recht für seine Rolle als sich im hohen Alter outender Homosexueller in "Beginners" ausgezeichnet. Bester Nebendarsteller.
Sie konnte es nicht fassen: Octavia Spencer vergoss auf der Bühne ordentlich Tränen und war auch nach der Zeremonie noch immer hin und weg. Oscar für die beste weibliche Nebenrolle.
Der Stummfilm-Schneider: Mark Bridges entwarf die liebevollen und detailreichen Kostüme für "The Artist". Die Oscar-Jury konnte sich auch an seiner Arbeit erfreuen.