ADAC-Test Diese Parkhäuser schnitten am schlechtesten ab
Parkhaus in der Weißliliengasse in Mainz: Die ADAC-Tester bemängelten vor allem die 1,80 Metern geringe Einfahrtshöhe und die schlechte Fahrbahnmarkierungen. Außerdem ist die Ausschilderung der Fahrtrichtung auf den Rampen nicht eindeutig. Dafür sind die Parkebenen übersichtlich, die Notrufe gut sichtbar und ausreichend Personal vor Ort.
Parkhaus "Am Brand" in der Quintinstraße 12 in Mainz: Das Gesamturteil des ADAC lautet "mangelhaft". Das liegt vor allem am ungepflegten Erscheinungsbild. Außerdem ist das Parkhaus dunkel, nicht behindertengerecht und die Stellplätze mit 2,30 Metern Breite zu schmal. Positiv fiel den Testern die klare Beschilderung und die deutlich markierten Wege für Fußgänger auf.
Parkhaus im Regina-Pacis-Weg 3, Bonn: Die Uni-Tiefgarage ist in einem schlechten Zustand. Es sind Feuchtigkeitsschäden sichtbar und der Putz bröckelt von den Wänden. Außerdem ist das Parkhaus nicht behindertengerecht. Nach Angaben des ADAC teilte der Betreiber mit, dass das Parkhaus ab 1. Januar 2013 wegen Sanierung mindestestens für drei Jahre geschlossen bleiben soll.
Parkhaus "Oper" am Brasserufer in Bonn: Der ADAC bewertete dieses oberirdische Parkhaus mit "mangelhaft". Es ist teilweise schlecht beleuchtet und in einem ungepflegtem Zustand - im Treppenhaus registrierten die Tester Uringeruch. Als Stärken ist unter anderem die Parkplatzbreit von 2,5 Metern zu nennen.
CAP-Parkhaus in der Kieler Kaiserstraße: Hier sind laut ADAC keine Notrufe zu finden, die Rampen haben keine Bordsteine und sind schlecht zu befahren, es gibt keinen Aufzug und die Parkplätze sind nicht nummeriert. Deshalb gab es im Test die Note "mangelhaft". Immerhin ist Personal vor Ort und die Beschilderung laut den Testern deutlich.
Parkhaus Jensendamm in der Kieler Haßstraße: Laut ADAC ist das Haus montags bis freitags jeweils ab 20 Uhr geschlossen. Eine Ausfahrt nach Betriebsschluss sei dann nicht möglich - aber darauf finde sich kein Hinweis. Außerdem fehlt ein Pendelbalken zur Höhenkontrolle. Als positiv wurde gewertet, dass die Notrufe gut sichtbar sind und Personal vor Ort ist. Trotzdem lautet das Urteil "mangelhaft".
Karstadt-Parkhaus in der Schützenstraße in Braunschweig: Die Einfahrtshöhe liegt nur bei 1,85 Metern, die Parkplätze sind nicht nummeriert, es ist kein Personal vor Ort - das ADAC-Urteil lautet "mangelhaft".
Justus-Liebig-Garage in der Holzstraße, Darmstadt: Die ADAC-Tester bemängelten vor allem die Sicherheit, Befahrbarkeit und den Service und vergaben deshalb das Urteil "mangelhaft". Das Gebäude ist sanierungsbedürftig, die Beleuchtung gering und es gibt keinen Aufzug. Positiv vermerkten die Prüfer zum Beispiel die schräg anfahrbaren Parkplätze. Deshalb müssen Autofahrer nur wenig rangieren.
Parkhaus "UCI - Hauptbahnhof" in der Neudorferstraße in Duisburg: Die Tester kamen zu dem Urteil "sehr mangelhaft". Das Gebäude ist ungepflegt, nicht behindertengerecht und schlecht beleuchtet. Außerdem ist die Beschilderung zum Teil verdeckt. Doch auch hier fanden die Tester Stärken: Zwischen den Parkplätzen gibt es keine Pfeiler, die Notrufe sind gut sichtbar und Personal ist vor Ort.
Parkhaus N6 (neues Parkhaus) in Mannheim: Hier lautet das ADAC-Urteil "sehr mangelhaft", weil die Parkplätze dem Test zufolge teilweise nur 2,17 Meter breit sind. Doch das ist nicht das einzige Manko: Die Einfahrt ist zu eng, Rampen und Fahrbahn zu schmal, die Parkplätze schlecht beleuchtet. Ein Lichtblick: Das benachbarte Parkhaus N6 (altes Parkhaus) desselben Betreibers wird derzeit saniert und Mitte Dezember wiedereröffnet.