Adam Sandler Zehn "Goldene Himbeeren"
US-Komiker Adam Sandler hat einen unrühmlichen Rekord aufgestellt: Er und sein Film "Jack und Jill" wurden in Los Angeles mit zehn "Goldenen Himbeeren" bedacht.
Das ist das vernichtendste Ergebnis für einen Film und seinen Hauptdarsteller in der 32-jährigen Geschichte der "Goldenen Himbeere", hieß es auf der Internetseite der Preisverleiher.
Neben der Auszeichnung für den miesesten Film ging Sandler auch mit dem Preis als schlechtester Darsteller und Darstellerin für seine Doppelrolle in "Jack und Jill" nach Hause. In dem Streifen spielt der 45-Jährige einen Familienmenschen und seine eigene Zwillingsschwester.
Die "Himbeeren" waren 1980 von dem Cineasten John Wilson (r.) als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen worden. Seinem Verband gehören nach eigenen Angaben Mitglieder aus den USA und 17 weiteren Ländern an, darunter Filmkritiker und Kinofans. Früher wurden die Preise am Vorabend der Oscar-Gala verliehen, in diesem Jahr wurde erstmals das Scherzdatum 1. April gewählt.
Selbst Oscar-Gewinner Al Pacino blieb diesmal nicht verschont. Für seinen kurzen Auftritt in "Jack und Jill" wurde ihm der Nebenrollen-"Razzie Award" zugesprochen.
Von den Gewinnern der ungeliebten Preise kommt selten jemand zur Verleihung. Nur wenige Stars wie Halle Berry und...
...Sandra Bullock brachten in den vergangenen Jahren den Mut auf, die golden besprühte Plastikfrucht persönlich entgegenzunehmen.