Adolf Eichmann: Hitlers Schreibtischtäter - DER SPIEGEL
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Adolf Eichmann Hitlers Schreibtischtäter

Während des Eichmann-Prozesses sind 1961 ein Vertrauter Adenauers und ein Reporter der "Bild"-Zeitung in das Hotelzimmer eines DDR-Anwalts in Jerusalem eingebrochen. Dort stahlen sie nach SPIEGEL-Recherchen Dokumente mit Namen westdeutscher Persönlichkeiten, um sie dem Bundesnachrichtendienst zu übergeben.
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Adolf Eichmann zählt zu den Hauptorganisatoren des Holocaust: Während des Nationalsozialismus in Deutschland war er maßgeblich für die Organisation der Deportation und Ermordung von Millionen Juden verantwortlich. Auf dem Bild sitzt Eichmann in seiner Gefängniszelle im israelischen Haifa, kurz vor Eröffnung seines Prozesses.

Foto: GPO/ Getty Images
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Eichmann war 1960 aus Argentinien nach Israel entführt worden, wo er 1961 vor Gericht gestellt wurde. Er bekannte sich nicht schuldig im Sinne der Anklage und berief sich auf Befehle von Vorgesetzten.

Foto: Getty Images
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Am 11. Dezember 1961 erging das Urteil gegen Eichmann: Er wurde in erster und zweiter Instanz zu Tode verurteilt. Wenige Monate später wurde der Kriegsverbrecher hingerichtet.

Foto: Keystone / Getty Images
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