Ägypten Steine, Schrot, Tränengas
Blutige Gewalt: In der Nähe des Innenministeriums in Kairo lieferten sich Demonstranten und Sicherheitskräfte Straßenschlachten.
Hunderte Menschen wurden bei den Ausschreitungen verletzt, mindestens vier kamen ums Leben.
Die Protestierenden zündeten Autoreifen an, warfen mit Steinen auf die Sicherheitskräfte.
Die Polizei setzte Tränengas ein. Doch der Wind trieb die Schwaden nach Augenzeugenberichten zurück in Richtung Polizei - worauf die Menge rief: "Gott ist der Größte!"
Schon gestern sperrten Polizisten Straßen in Kairo.
Tausende Demonstranten versammelten sich am Freitag auf dem Tahrir-Platz im Zentrum der ägyptischen Hauptstadt: 28 Jugendorganisationen und Parteien hatten zu einem "Freitag des Zorns" aufgerufen.
Tränengas: Demonstranten erholen sich in einem provisorischen Krankenhaus, nachdem sie mit den Dämpfen in Berührung gekommen sind.
Die Demonstranten kletterten an einem Gebäude nach oben, das während der Ausschreitungen Feuer gefangen hatte.
Nach Medienangaben seien zwei Protestierende durch das Einatmen von Tränengas erstickt.