Ägyptisches Museum in Kairo - DER SPIEGEL
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Ägyptisches Museum Unschätzbare Kostbarkeiten, gähnende Leere

Draußen tobt ein blutiger Machtkampf, doch nur einen Steinwurf von Kairos Tahrir-Platz entfernt herrscht im Ägyptischen Museum die den Mumien gebührende Totenstille. Nirgendwo ist der Niedergang der Tourismusindustrie des Landes so gut erlebbar wie hier.
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Totenmaske von Tutanchamun: Selbst das weltbekannte Glanzstück des Ägyptischen Museums bekommt derzeit wenig Aufmerksamkeit.

Foto: ? Amr Dalsh / Reuters/ REUTERS
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Armeesoldat bei der Patrouille: Das Museum ist normalerweise einer der größten Besuchermagneten in Kairo.

Foto: ? Amr Dalsh / Reuters/ REUTERS
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Doch seit den Unruhen gehen die Besucherzahlen zurück - der umkämpfte Tahrir-Platz befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Museum.

Foto: LAURENT REBOURS/ AP
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Wohl jeder Ägypten-Tourist, der in Kairo Zwischenstopp macht, hat die goldenen Betten und Streitwagen, die Prunkgewänder und Kleinode bewundert, die Tutanchamun das Nachleben versüßen sollten.

Foto: ? Asmaa Waguih / Reuters/ REUTERS
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Das Museum wurde 1902 eröffnet, das Bauwerk stammt von dem französischen Architekten Marcel Dourgnon.

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Derzeit ist es allerdings so leer, dass das Wachpersonal nichts zu tun hat.

Foto: Hussein Malla/ AP
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Proteste auf dem Tahrir-Platz: Der wichtige Wirtschaftsfaktor Tourismus hat seit dem Arabischen Frühling massiv gelitten.

Foto: SUHAIB SALEM/ REUTERS
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Panzer vor dem Museum (Archivbild vom Februar 2011): Auch jetzt wird Touristen wieder von Reisen nach Kairo abgeraten.

Foto: Hussein Malla/ AP
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