"Aenne Burda": Die Kämpferin - DER SPIEGEL
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"Aenne Burda" Die Kämpferin

Ein Ehekrieg, der sich gewaschen hat: Katharina Wackernagel spielt Deutschlands erfolgreichste Verlegerin, die sich in den Fünfzigern ihren Aufstieg erkämpft. Brisant, aber betulich inszeniert.
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Der ARD-Zweiteiler "Aenne Burda" zeigt den Aufstieg der Verlegerfrau (gespielt von Katharina Wackernagel) zur eigenständigen Unternehmerin.

Foto: SWR/ Hardy Brackmann
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Ihren Weg muss sie sich hart erkämpfen, vor allem gegen ihren Mann Franz (Fritz Karl), der nicht will, dass seine Frau arbeitet.

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Immerhin, so meint er, habe sie doch alles. Vor allem im Vergleich zu anderen Frauen in Offenburg, die in der Nachkriegszeit oft in Armut leben.

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Trotzdem treibt Aenne ihr Projekt voran: Ein Modeheft mit Schnittmustern, anhand der sich Frauen schicke Kleider selbst schneidern können.

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Ihr entschlossener Kampf zermürbt Franz, der schließlich zustimmt, dass Aenne einen eigenen Verlag aufbaut. Einen letzten vergifteten Pfeil hat er aber im Köcher.

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Aenne unterschreibt den Vertrag trotzdem, obwohl den Verlag 200.000 Mark Schulden drücken.

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Gemeinsam mit ihrer Belegschaft überlegt Aenne, wie man das neue Heft attraktiver machen kann.

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Schließlich kommt das Heft als "Burda Moden" auf den Markt - und bricht alle Erwartungen.

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Es wird zu einem Verkaufsschlager und steigt zeitweilig zum meistverkauften Modemagazin weltweit auf. Jahre später huldigt der Verlag der Chefin.

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Aber der Aufbau hat sie Kraft gekostet. In Italien verliebt sie sich neu - ohne sich von Franz zu trennen.

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