Aero Sarayaku Indigen Fliegen
16 von 1400 Fluglinienbesitzern: Im Amazonasgebiet Ecuadors betreibt seit einem Jahr ein Dorf eine eigene Fluglinie. Das Geld dafür haben sie sich ertrotzt - als Schadensersatz für illegale Erdölexplorationen auf ihrem Gebiet.
Ready for Take-off: Eine der zwei Maschinen, über die Aero Sarayaku heute verfügt. Buchen kann man die nur komplett, als Passagier- und Frachtflieger on demand.
Jose Gualinga ist Chef der Airline und stolzer Besitzer einer Tapirzahnkette: Die Verbindung von Moderne und traditionellen Lebensweisen ist Programm bei Aero Sarayaku. Es geht Gualinga und seinen Leuten nicht darum, Unternehmer zu sein.
Es geht darum, das Leben zu erleichtern: Bisher war der Einbaum auf dem Rio Bobonaza für Bootsführer Eriberto Gualinga die schnellste Transportmethode. Auch Eriberto ist froh, dass es nun oft 20 Minuten statt sieben Stunden dauert.
Abschied: Eine Gruppe Dorfbewohner verabschiedet eine kleine Gruppe Flugreisender. Mehr als fünf Personen kann Aero Sarayaku zeitgleich nicht transportieren.
Fluglinienmitbesitzer Equador ist hauptberuflich im Fischgeschäft. Scherz beiseite: Die Bewohner des Dorfes Sarayaku sollen ihre Lebensart bewahren. Die basiert auf Fischerei und Jagd - und wird inzwischen auch durch Internet und Fliegerei gestützt.
Die ganze stolze Flotte: Beide Flugzeuge der Aero Sarayaku sind hier auf dem heimischen Flugplatz zu sehen. Dazwischen steht sogar noch eine dritte Maschine.