Ärztemangel: GBA beschließt neue Bedarfsplanung - DER SPIEGEL
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Neue Verteilung Hunderte neue Arztsitze gegen den Medizinermangel

Garantierte Chancen zur Niederlassung für tausende Ärzte sollen die drohende Unterversorgung verhindern. So gibt es nach einer neuen Bedarfsplanung rund 3000 Niederlassungsmöglichkeiten für Hausärzte, 1350 für Psychotherapeuten und 780 für allgemeine Fachärzte.
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Mit neuer Bedarfsplanung gegen den Ärztemangel: In vielen ländlichen Regionen werden die Ärzte knapp. Eine neue Planung soll helfen. Deutschlandweit ist Hausärzten der Weg zur Niederlassung frei - nur nicht in Städten, wo es schon viele Mediziner gibt.

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Ob die neuen Pläne reichen, um die 3000 neuen Sitze für Hausärzte zu besetzen? Der Beruf des Allgemeinmediziners ist derzeit wenig beliebt. Und am Geld kann es nicht liegen, abschreckend wirken eher lange Arbeitszeiten und ein Umfeld, das für junge Familien wenig attraktiv ist.

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Experten gehen aktuell von einer doppelten Fehlverteilung aus: So gibt es zunehmend mehr Fachspezialisten und weniger Hausärzte.

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Die meisten Ärzte sind dort zu finden, wo sie mutmaßlich am wenigsten benötigt werden: in den überversorgten, wohlhabenden Ballungszentren.

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"Die Bedarfsplanung ist kein Instrument, mit dem über Nacht ein neuer Arzt gebacken werden kann", sagte GBA-Chef Josef Hecken. "Aber die Bedarfsplanung ist schon ein wirksames Steuerungsinstrument."

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Geschäftsstelle des Gemeinsamen Bundesausschusses in Berlin (Archivbild): Seit 2004 aktiv, leg das Gremium den Leistungs­ka­talog der gesetz­li­chen Krankenversi­cherung fest. Darin steht, welche Medikamente und Therapien den mehr als 70 Millionen Versi­cherten in Deutschland erstattet werden. Darüber hinaus besch­ließt der GBA Maßnahmen der Quali­täts­si­che­rung für den ambu­lanten und statio­nären Bereich im Gesudheitswesen.

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