Afghanistan: Das Leid der Kinder - DER SPIEGEL
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Afghanistan Das Leid der Kinder

Radikale Islamisten überziehen Afghanistan mit Terror und Gewalt - immer öfter werden Kinder Opfer der Anschläge. Hunderte Minderjährige wurden im ersten Halbjahr 2010 getötet oder verletzt, die Zahl hat sich dramatisch erhöht. Der Uno zufolge gibt es sogar öffentliche Hinrichtungen.
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Dieses Mädchen lebt in einem Flüchtlingslager bei Kabul. "Afghanische Kinder und Frauen tragen immer stärker die Hauptlast des Konflikts", sagt der Uno-Sondergesandte Staffan de Mistura.

Foto: Dar Yasin/ AP
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Diese afghanischen Kinder sind obdachlos, sie leben in Kabul.

Foto: SHAH MARAI/ AFP
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Andere schuften schon in jungen Jahren - dieses Kind arbeitet in einer Ziegelfabrik in Kabul.

Foto: Majid Saeedi/ Getty Images
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Ein Leben im Krieg: Diese Kinder beobachten einen britischen Soldaten, der an ihrem Haus in der Provinz Helmand vorbeigeht.

Foto: Omar Sobhani/ REUTERS
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Kinder in der Provinz Chahar Dareh: Im ersten Halbjahr 2010 wurden bei Anschlägen der Taliban 176 Minderjährige getötet - 389 weitere wurden verletzt.

Foto: RUBEN SPRICH/ REUTERS
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Bei der Explosion einer Autobombe in Kandahar starben am 2. August fünf Kinder. Insgesamt gab es mehr als doppelt so viele getötete und verletzte Minderjährige wie im Vorjahreszeitraum. Diese erschütternde Zahl wurde jetzt im Halbjahresbericht zum "Schutz von Zivilisten im bewaffneten Konflikt" von der Uno bekanntgegeben.

Foto: Humayoun Shiab/ dpa
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Trotz mancher Lichtblicke, trotz bunter Ballons: Bombenexplosionen, Raketenangriffe und Sprengsätze gehören in Afghanistan zum Alltag. Die Zahl der getöteten Zivilisten ist erschreckend.

Foto: DESHAKALYAN CHOWDHURY/ AFP
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Extremisten haben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 2477 getötete oder verletzte Zivilisten zu verantworten - auf dem Bild ist ein Anschlag in Kandahar am 10. Juli 2010 zu sehen. Bei Einsätzen der ausländischen und einheimischen Sicherheitskräfte wurden 386 Menschen getötet oder verwundet, etwa ein Drittel weniger als im Vorjahr.

Foto: Allauddin Khan/ AP
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