Afrika-Label Red: Oprah kauft rot - DER SPIEGEL
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Afrika-Label Red Oprah kauft rot

Die Shoppingkampagne "Red" zur Afrika-Hilfe hat nun auch die USA erreicht. Talkerin Oprah Winfrey, Regisseur Steven Spielberg und sogar US-Präsident George W. Bush ließen sich von Popstar Bono für seine scharlachrote Initiative einspannen. Doch der Kaufrausch zu guten Zwecken stößt nicht überall auf Gegenliebe.
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Bono und Oprah Winfrey beim demonstrativen Shoppen in Chicago: Die im Frühjahr in Großbritannien lancierte Kampagne Red hat die USA erreicht. Firmen wie Gap, Apple, American Express, Motorola, AOL, Converse und Armani verpflichten sich, einen Teil der Profite aus eigens dafür produzierten, scharlachroten Konsumgütern an den Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria abzuführen. Der Trick: Die besagten Güter sind meist teurer als sonst, weshalb die Konzerne selbst keinen Cent verlieren - im Gegenteil.

Foto: AP
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Alles auf rot: Bono steigt aus einem Thunderbird aus. Der Rocker hat bereits diverse Promi-Unterstützer für seine Kampagne gefunden - darunter Steven Spielberg, Penelope Cruz, Chris Rock und Mary J. Blige.

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Apple darf nicht fehlen: Im Apple Store in Manhattan werden rote iPod Nanos in Position gebracht. Die ganze Kampagne sei nur "als Aktivismus maskierter Konsumrausch", finden Kritiker.

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